Bernau: Kinder- und Jugendumfrage in den Ortsteilen beendet

Mehr als 130 Ideen von Kindern und Jugendlichen in Bernau: Die Vorschläge zu Veranstaltungen wurden geprüft und an Ortsvorsteher übergeben. Frist bis Mitte November.

Von Redaktion Bernau bei Berlin2 Min. Lesezeit
Symbolbild mit kindlicher Kreativität: Verspielte, farbenfrohe Formen und Muster deuten auf kreatives Gestalten durch Kinder und Jugendliche hin.

Foto: Stadt Bernau/Jasmin Jovanovic

Foto: Stadt Bernau/Jasmin Jovanovic

Nach einer Befragung in den Ortsteilen von Bernau liegen mehr als 130 Ideen und Vorschläge von Kindern und Jugendlichen vor. Gefragt waren Wünsche für mögliche Veranstaltungen in den jeweiligen Stadtteilen. Die Einsendungen wurden laut Mitteilung von Jugendkoordinatorin Andrea Pagel geprüft und an die Ortsvorstehenden übergeben.

Neben konkreten Veranstaltungsvorschlägen wurden auch allgemeinere Anliegen eingereicht, etwa Wünsche nach neuen Spielplätzen oder Jugendclubs. Solche Hinweise fallen nach Angaben der Stadt zwar nicht in den eigentlichen Rahmen der Umfrage, wurden aber dennoch weitergegeben.

Andrea Pagel erklärt: „Wir freuen uns natürlich, dass die Ideen der Kinder und Jugendlichen so vielfältig sind. Allerdings ging es in dieser Umfrage um Vorschläge für Veranstaltungen, sodass alle Ideen, die davon abweichen, leider nicht berücksichtigt werden können. Dennoch haben wir alle Einreichungen an die Ortsvorstehenden übergeben, für die es ja sicher spannend ist, zu erfahren, was die jungen Menschen in ihrem Ortsteil bewegt“.

Ortsvorsteher prüfen Vorschläge bis Mitte November

Nun sind die Ortsvorstehenden am Zug. Sie haben nach Angaben der Stadt bis Mitte November Zeit, die eingegangenen Vorschläge zu sichten, eine passende Veranstaltung für ihren Ortsteil zu planen und eine Rückmeldung zum voraussichtlichen Kostenumfang zu geben.

Danach will die Verwaltung prüfen, ob die jeweilige Veranstaltung wie vorgesehen umgesetzt werden kann und an welcher Stelle die Stadt zusätzlich unterstützen kann. Für alle Ortsteile zusammen steht dafür ein Gesamtbudget von 10.000 Euro bereit.

Beteiligung junger Menschen im Mittelpunkt

Mit der Aktion soll Kindern und Jugendlichen eine hörbare Stimme gegeben werden. Zugleich verfolgt die Stadt das Ziel, Freizeitangebote in den Ortsteilen stärker an den Interessen junger Menschen auszurichten.

Die Mitteilung ordnet die Umfrage in ein größeres kommunales Ziel ein: Bernau versteht sich als familienfreundliche Kommune und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Rechte und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen. Politisch verankert wurde dieser Anspruch nach Angaben der Stadt 2019 mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ zu erwerben.

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