Einfache Sprache
Werderaner Wirtschaftstag: Gespräche zwischen Jugendlichen und Ausbildungsbetrieben
Am Werderaner Wirtschaftstag auf der Bismarckhöhe sprachen Schüler und Lehrlinge direkt miteinander.
Sie sprachen am Donnerstag über Ausbildung und Berufsalltag.
Viele teilnehmende Unternehmen brachten ihre Auszubildenden mit.
Dadurch kamen Jugendliche oft schnell mit den Lehrlingen ins Gespräch.
Die eigene Schulzeit der Jugendlichen lag bei vielen noch kurz zurück.
Bürgermeisterin Manuela Saß eröffnete die Ausbildungsmesse um 10 Uhr.
Der 1.
Beigeordnete Christian Große eröffnete die Messe ebenfalls.
Saß sprach vor den Schülerinnen und Schülern über den Wirtschaftstag.
Sie sagte, der Wirtschaftstag zeige „das Beste vom Besten aus der Region“.
Sie nannte auch Weltmarktführer unter den teilnehmenden Akteuren.
Saß sagte den Jugendlichen, sie müssten nicht weg von der Heimat.
Saß sagte auch, sie könnten in der Region Werder Karriere machen.
Die Messe zeigte viele Berufe aus unterschiedlichen Bereichen.
Genannt wurden Nutzfahrzeuge und Diagnosetechnik.
Genannt wurden auch Pflege und internationale Fachkräfte.
Außerdem gab es Einblicke in den Arbeitsalltag eines Supermarkts am frühen Morgen.
Praktikum führt in die Werkstatt
Am Stand von Bausetra berichtete Hannes Neumann über seinen Weg.
Neumann berichtete über seinen Start in die Ausbildung.
Der 18-Jährige befindet sich im zweiten Ausbildungsjahr.
Er bildet sich zum Kfz-Mechatroniker für Nutzfahrzeugtechnik aus.
Das Unternehmen Bausetra beschäftigt rund 100 Mitarbeiter.
Bausetra hat Standorte in Potsdam und Luckenwalde.
Neumanns Interesse an Technik begann laut eigener Aussage in der Schulzeit.
Er fuhr nach eigenen Angaben oft am Standort im Industriegebiet Rehbrücke vorbei.
In der elften Klasse bewarb er sich für ein Praktikum.
Neumanns Praktikum gefiel ihm laut Bericht so gut.
Danach begann er die Ausbildung im Unternehmen.
Den schulischen Teil der Fachhochschulreife hatte er bereits erworben.
Neumann sagte, Nutzfahrzeugtechnik gehe weit über Schraubarbeiten hinaus.
Er sagte, Elektronik spiele eine große Rolle.
Er arbeitet häufig mit dem Ausleserechner.
Er sagte, er habe keine Sorge vor einer Ersetzung durch Künstliche Intelligenz.
Neumann begründete das mit der praktischen Arbeit.
Für Ausbildungsleiter André Lau ist das Praktikum der entscheidende Einstieg.
Lau sagte, Bausetra finde mehrfach Praktikanten beim Wirtschaftstag.
Lau sagte, der Weg zu einem Ausbildungsplatz führe im Unternehmen über ein Praktikum.
Er nannte ein klassisches Schulpraktikum ab der achten Klasse.
Außerdem nannte Lau eine Woche Probearbeit in den Ferien.
Dabei könnten Schülerinnen und Schüler in den Betrieb hineinschnuppern.
Karrierewege in der Pflege
Auch die Karina Hauskrankenpflege stellte Ausbildungs- und Berufsperspektiven vor.
Nach Angaben von Miriam Kobela fährt das Unternehmen 20 Touren in der Region.
Kobela sagte, auch in der ambulanten Pflege sei Karriere möglich.
Sie sagte, vielen jungen Menschen sei das noch nicht klar.
Als Beispiele nannte sie Studiengänge im Pflegemanagement.
Als Beispiele nannte sie auch Studiengänge in der Pflegepädagogik.
Diese Studiengänge setzt sie nach dem staatlichen Examen an.
Kobela sagte, inzwischen spielten ausländische Fachkräfte eine wichtige Rolle.
Sie sagte, bei Karina arbeiteten Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen.
Kobela sagte, dabei sei vor allem die deutsche Sprache wichtig.
Als Beispiel nannte Kobela Achraf Moutaouakil.
Moutaouakil stammt aus Marokko.
Er ist 24 Jahre alt.
Er absolviert seit sechs Monaten eine Ausbildung bei den Kliniken Beelitz.
Bei Karina macht Moutaouakil derzeit einen zweimonatigen Außeneinsatz.
Dieser Außeneinsatz ist laut Bericht Teil seiner Ausbildung.
Vor seiner Ankunft in Deutschland bereitete er sich laut Bericht bereits vor.
Er absolvierte laut Bericht eine zweimonatige Kurzausbildung beim Roten Halbmond.
Er absolvierte laut Bericht Praktika in einem Krankenhaus und in der Pflege.
Mit ersten Deutschkenntnissen bewarb er sich laut Bericht über ein internationales Programm.
Das Programm gehört laut Bericht zu den Kliniken Beelitz.
Moutaouakil sagte, Kommunikation sei der Schlüssel.
Er sagte, er versuche viel zu reden und Deutsch zu sprechen.
Er sagte, seine Ausbildung gefalle ihm gut.
Er sagte, er habe sich auch im Alltag eingelebt.
Er sagte, ihm gefielen die Kultur, die Kleidung und das Feiern in Deutschland.
Er sagte, er habe einen Unterschied schnell bemerkt.
Er sagte, in Deutschland gebe es vier Jahreszeiten an einem Tag.
Einblicke in den Markt
Am Stand von EDEKA Schneider berichteten Malena Ehmke und Lennox Grimm vom Alltag.
Ehmke und Grimm befinden sich im zweiten Ausbildungsjahr in Werder.
Ehmke ist 17 Jahre alt.
Ehmke sagte, sie interessiere sich früh für den Handel.
Sie wollte laut eigener Aussage die andere Seite des Einkaufens kennenlernen.
Sie sagte, die Ausbildung habe ihre Planung verändert.
Sie sagte, sie möchte jetzt statt später zu wechseln in der Ausbildung bleiben.
Grimm ist 18 Jahre alt.
Er schilderte, der Arbeitstag im Markt kann mit Qualitätssicherung starten.
Er sagte, das starte in der Obst- und Gemüseabteilung.
Danach sagte er, der Markt werde sauber gemacht.
Er sagte, dann packe man Ware aus.
Er sagte, dann räume sie ein.
Er sagte, die Lehrlinge dürften demnächst an die Kasse.
Grimm sagte, er interessiere sich nicht nur für einzelne Aufgaben.
Er sagte, er wolle auch wissen, wie ein Markt insgesamt geführt wird.
Er sagte, sein Ziel sei eine eigene EDEKA-Filiale später.
Teilnehmer und Informationen für die Messe
Beim Werderaner Wirtschaftstag präsentierten sich 50 Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen.
Die Angebote reichten von Industrie und Handwerk bis zur Lebensmittelproduktion.
Die Angebote reichten auch von Handel bis zu Fahrzeugtechnik.
Die Angebote reichten außerdem von Elektrotechnik bis zu Pflege.
Weitere Bereiche waren Gastronomie, Verwaltung und öffentlicher Dienst.
Auch Hochschulen waren vertreten.
Auch Berufsschulen waren vertreten.
Auch Kammern waren vertreten.
Auch die Berufsberatung war vertreten.
Etwa 450 Schülerinnen und Schüler nutzten den Vormittag.
Sie informierten sich über Ausbildungsberufe.
Sie informierten sich auch über duale Studiengänge.
Sie informierten sich außerdem über weitere Karrierewege.
Erstmals lag bei der Messe eine neue Ausbildungsbroschüre aus.
Die Broschüre stellt Ausbildungsbetriebe aus Werder und der Region vor./p