Forschen im Kita-Alltag: MINT-Bildung in der Kita Kinderland
Wie mathematische und naturwissenschaftliche Bildung schon im Kita-Alltag gelingen kann, stand am 28. Oktober bei einem Besuch in der Kita Kinderland in Strausberg im Mittelpunkt. Unter den Gästen waren Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann, Bürgermeisterin Annette Binder und Tobias Ernst, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Kinder forschen.
Kita-Leiterin Stephanie Engelmann und Anne Drenske, Vorsitzende des Vereins für menschliche Hilfe in Strausberg und Umgebung e.V., stellten die pädagogische Arbeit der Einrichtung vor. Bei einem gemeinsamen Experiment mit den Kindern wurde deutlich, wie spielerisches Entdecken im Alltag Platz findet. Die Kita wurde bereits dreimal von der Stiftung als „Haus, in dem Kinder forschen“ zertifiziert.
Zum Forschen gehören dort auch einfache Tätigkeiten wie Nudeln zählen, Linsen sortieren und Geschmacksexperimente mit Zitronen, Honig oder Gewürzgurken. Die Angebote fördern nach Angaben der Einrichtung die Neugier, die Selbstständigkeit sowie mathematische und naturwissenschaftliche Fähigkeiten der Kinder.
Ernst betonte die Bedeutung gut erreichbarer Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte. Angesichts ihrer hohen Belastung seien solche Angebote besonders wichtig. Sie sollten Fachkräfte darin unterstützen, Kinder mit gezielten Fragen zum selbstständigen Denken und Entdecken anzuregen.
Als weitere Bildungsziele nannte die Mitteilung, Selbstständigkeit, emotionale Selbstregulation und die Fähigkeit, eigene Gefühle zu steuern, frühzeitig zu stärken. Die Stiftung wolle zudem mit Netzwerkpartnern wie der IHK-Projektgesellschaft mbH Ostbrandenburg MINT-Bildung und Sprachförderung stärker verbinden und interaktives Forschen fördern.
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