KrisenFEST auf dem Rathausplatz in Hohen Neuendorf: Katastrophenschutz, Vorsorge und Mitmachen
Informationsveranstaltung am 19. September 2026 von 10 bis 16 Uhr mit Vortragsprogramm im Ratssaal und Angeboten für Bürgerinnen und Bürger
Am 19. September 2026 findet auf dem Rathausplatz in Hohen Neuendorf die Informationsveranstaltung „KrisenFEST“ statt. Von 10 bis 16 Uhr dreht sich dort alles um Katastrophenschutz, Vorsorge und die Frage, wie Bürgerinnen und Bürger in einem Krisenfall handlungsfähig bleiben können.
Hintergrund der Veranstaltung sind mögliche Ausfälle kritischer Infrastruktur etwa durch Unfälle, Extremwetter oder Sabotage. Die Stadt verweist darauf, dass Vorsorge Sicherheit geben und gleichzeitig dazu beitragen soll, die kritische Infrastruktur im Krisenfall zu entlasten. Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, für Krisen und Katastrophen vorzusorgen. Als Orientierung wird ein Vorrat für 10 Tage genannt. Weitere Informationen stellt die Webseite www.bbk.bund.de/vorsorge bereit. Broschüren zum Thema sind zudem kostenfrei im Rathaus erhältlich.
Informationen und Mitmachangebote auf dem Rathausplatz
Zwischen 10 und 16 Uhr informieren die Freiwillige Feuerwehr Hohen Neuendorf, die Freiwillige Feuerwehr Birkenwerder, der Fachdienst Gefahrenabwehr des Landkreises Oberhavel, das Technische Hilfswerk Gransee, Wasser Nord und die Stadt Hohen Neuendorf. Ziel ist es, konkrete Handlungsempfehlungen für den Ernstfall sowie für die individuelle Vorbereitung zugänglich zu machen.
Um 13 Uhr lädt die Schulsozialarbeiterin der Waldgrundschule, Fabienne Böhm, Kinder und Jugendliche zum Planspiel „Blackout – 72 Stunden ohne Strom“ ein. Das Angebot findet im Innenhof des Rathauses statt und soll eine echte Krisensituation für junge Menschen erfahrbar machen.
Vorträge im Ratssaal
Begleitend zur Veranstaltung gibt es im Ratssaal von 11 bis 16 Uhr mehrere Vorträge mit thematischem Bezug. Das Programm sieht folgende Beiträge vor:
- 11:00–11:30 Uhr: Eröffnung und Informationen zum Krisenstab der Stadt Hohen Neuendorf, mit Michaela Werner, Erste Beigeordnete der Stadt Hohen Neuendorf.
- 11:45–12:15 Uhr: Zusammenarbeit des Landkreises Oberhavel mit den Kommunen im Katastrophenfall, mit Katja Hermann, Dezernentin für Service, Mobilität und Sicherheit des Landkreises Oberhavel.
- 12:30–13:30 Uhr: Resilienz und Amtshilfe – über zivilmilitärische Zusammenarbeit, mit Oberstleutnant Clemens Meyer und Oberstleutnant der Reserve Chris Stüber, Referent im Operativen Führungskommando der Bundeswehr beziehungsweise Offiziere der Bundeswehr.
- 13:00 Uhr: „Blackout – 72 Stunden ohne Strom“ Planspiel im Rathaus-Innenhof, mit Fabienne Böhm, Schulsozialarbeiterin der Stadt Hohen Neuendorf.
- 13:45–14:15 Uhr: Das Technische Hilfswerk (THW) – krisenfester Partner im Zivil- und Katastrophenschutz, mit Finja Berger, Einsatz/KRITIS bei der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk.
- 14:30–15:00 Uhr: Wasser – wertvoll, lebenswichtig, selbstverständlich. Bis es fehlt. Warum Trinkwasser zu den wichtigsten Infrastrukturen unseres Alltags gehört, mit Ariane Fäscher, Geschäftsführerin WasserNord.
- 15:15–15:45 Uhr: Information, Austausch und Vernetzung ehrenamtlicher Unterstützungskräfte für die Katastrophenschutz-Leuchttürme und -Informationspunkte der Stadt Hohen Neuendorf, mit Jacqueline Piest, Fachbereichsleiterin Stadtservice der Stadt Hohen Neuendorf.
- 16:00 Uhr: Ende der Veranstaltung.
Freiwillige für Katastrophenschutz-Leuchttürme gesucht
Die Stadt nutzt das KrisenFEST auch, um über Katastrophenschutz-Leuchttürme zu informieren. Diese sollen in notstromgesicherten Gebäuden aufgebaut und betrieben werden und unterstützen die Katastrophenschutzbehörden der Landkreise. Für die Leuchttürme und Informationspunkte sucht die Stadt ehrenamtliche Unterstützung. Wer sich engagieren möchte, kann am 19. September am Stadtstand vorbeikommen, unabhängig vom beruflichen Hintergrund.
Die Stadt verweist darauf, dass die Katastrophenschutz-Leuchttürme größtenteils durch das Land Brandenburg finanziert wurden.
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