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Wallbüchse im Museum im Steintor: Inventar 8 aus der Reihe „Museumsgeschichten aus Bernau“
Wallbüchse im Museum im Steintor
Im Museum im Steintor steht eine neue Serie im Mittelpunkt.
Die Serie heißt „Museumsgeschichten aus Bernau“.
In der aktuellen Folge zeigt das Museum die Wallbüchse.
Das Objekt steht im oberen Wehrgang.
Die Inventarnummer lautet 8 von 470 im Steintor.
Die Pressemitteilung ordnet das Objekt als Wehrtechnik aus dem 17.
Jahrhundert ein.
Die Pressemitteilung beschreibt die Wallbüchse als auf den ersten Blick unscheinbar.
Die Pressemitteilung sagt, die Wallbüchse erzählt viel.
Die Pressemitteilung sagt, die Wallbüchse erzählt viel über die militärische Entwicklung ihrer Zeit.
Schwere Waffe aus dem 17. Jahrhundert
Die Wallbüchse ist ein Steinschlossgewehr.
Sie hat laut Text ein Gewicht von 25 Kilogramm.
Wallbüchsen waren überschwere Musketen.
Laut Text konnten Wallbüchsen bis zu vier Meter lang sein.
Laut Text nutzte man Wallbüchsen vom 15.
Jahrhundert.
Laut Text nutzte man Wallbüchsen bis zum Ende des 19.
Jahrhunderts.
Je nach Ausführung lag die Schussweite zwischen 500.
Je nach Ausführung lag die Schussweite zwischen 500 und 700 Metern.
Das hohe Gewicht machte das Tragen der Waffe schwierig.
Der starke Rückstoß verhinderte das Schießen aus dem Stand.
Für das Schießen legte man die Waffe auf eine Brustwehr.
Man legte die Waffe auch auf einen Schießbock.
Viele Modelle hatten zusätzlich einen Haken.
Der Haken wurde in Mauerwerk eingehängt.
Der Haken wurde in eine Schießscharte eingehängt.
Der Haken sollte den Rückstoß abfangen.
Der Haken sollte die Waffe stabilisieren.
Steinschloss und Redewendung
Das Steinschlossgewehr hat eine Pulverpfanne.
Die Pulverpfanne ist eine kleine Mulde am Lauf.
Man füllte die Pulverpfanne mit Pulver.
Das Entzünden dieses Pulvers löste den Schuss aus.
War die Pfanne leer, konnte die Waffe nicht abgefeuert werden.
Aus diesem Umstand entstand nach Angaben von Johannes Genth eine Redewendung.
Johannes Genth absolviert im Museum Bernau ein Freiwilliges Soziales Jahr.
Die Redewendung lautet „nichts auf der Pfanne haben“.
Weiterentwicklung im 19. Jahrhundert
Im 19.
Jahrhundert entwickelte man die Wallbüchse technisch weiter.
Moderne Perkussionsschlösser ersetzten die älteren Zündsysteme.
Man baute einige Modelle außerdem als Hinterlader.
Das Museum ordnet damit eine spätere Bauart der Wallbüchse ein.
Besuch und Museumszeiten
Die Wallbüchse zeigt im Museum Wehrtechnik aus vergangenen Jahrhunderten.
Sie vermittelt Einblicke in das Handwerk früherer Zeiten.
Sie zeigt auch technische Möglichkeiten früherer Zeiten.
Laut Mitteilung ist die Wallbüchse ein Zeugnis ihrer Epoche.
Dieses Zeugnis zeigt den technischen Fortschritt.
Das Zeugnis zeigt auch handwerkliches Können.
Die Mitteilung nennt zudem das Bedürfnis nach Schutz und Sicherheit.
Das Museum im Steintor öffnet dienstags bis freitags zu diesen Zeiten:
- 9 Uhr bis 12 Uhr.
- 14 Uhr bis 17 Uhr.
Das Museum im Steintor öffnet samstags, sonntags und an Feiertagen zu diesen Zeiten:
- 10 Uhr bis 13 Uhr.
- 14 Uhr bis 17 Uhr.
Besuchende können die 25 Kilogramm schwere Wallbüchse im oberen Wehrgang besichtigen.