Neue Sportbriefmarken sollen Athleten unterstützen

Stiftung Deutsche Sporthilfe und Finanzministerium stellen Serie 2026 mit Motiven aus Skispringen, Para-Snowboard und Eishockey vor

Von Redaktion
Fiktives KI-Symbolbild
Fiktives KI-Symbolbild© Hessen App GmbH

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat gemeinsam mit dem Bundesministerium der Finanzen die neue Sportbriefmarken-Serie 2026 vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen drei Motive mit Bezug zu Skispringen, Para-Snowboard und Eishockey. Die Sonderbriefmarken sollen nach Angaben der Sporthilfe zugunsten der geförderten Athletinnen und Athleten eingesetzt werden.

Neue Serie mit sportlichen Motiven

Die Präsentation fand in Berlin statt und erfolgte im Beisein der Staatsministerin für Sport und Ehrenamt. Mit den neuen Marken setzt die Sporthilfe die Serie fort, die seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Athletenförderung ist.

Nach Angaben der Mitteilung sind die drei gestalteten Motive als Sonderbriefmarken mit den Portowerten 95, 110 und 180 versehen. Die Motive stehen für Skispringen, Para-Snowboard und Eishockey.

Erwarteter Erlös und Förderung

Die Sporthilfe rechnet für 2026 mit einem Erlös von rund 320.000 Euro. Diese Mittel sollen vollständig an die mehr als 4.000 geförderten Athletinnen und Athleten fließen. Zusätzlich sind die Marken mit einem Zuschlag versehen, dessen Erlöse ebenfalls der Förderung zugutekommen.

Die Stiftung verweist darauf, dass seit 1968 rund 140 Millionen Euro erzielt worden seien. Damit unterstreicht die Sporthilfe nach eigener Darstellung die Bedeutung der Briefmarken-Serie für die Unterstützung von Talenten im deutschen Spitzensport.

Würdigung von Leistung, Vielfalt und Teamgeist

Die diesjährigen Motive stehen aus Sicht der Beteiligten exemplarisch für Leistung, Vielfalt, Inklusion, Miteinander und Teamgeist. Diese Werte seien im deutschen Sport und in der Gesellschaft von Bedeutung. Die genannten Sportarten hätten auch im Umfeld der Winterspiele in Italien besondere Aufmerksamkeit erhalten.

Beteiligte und Übergabe

Im Rahmen der Veranstaltung übergab Alexander Plum, Vice President der Abteilung Produktmanagement, die Alben mit den neuen Marken an Dr. Christiane Schenderlein, an die ehemalige Nationalspielerin Franziska Feldmeier sowie an den Para-Snowboarder Christian Schmiedt. Gastgeber war Florian Wendt von der Bank, die als Nationaler Förderer „Quartier Zukunft“ geladen hatte.

Außerdem nahm die Briefmarkendesignerin Bettina Walter an der Präsentation teil. Ebenfalls genannt wird Max Hartung als Sprecher des Vorstands.

Verfügbarkeit und Hinweise

Die neuen Marken sind nach Angaben der Mitteilung ab sofort in ausgewählten Postfilialen, im Online-Shop und telefonisch beim Bestellservice der Deutschen Post erhältlich. Für Bildredaktionen wurde zudem Fotomaterial der Veranstaltung in Berlin angekündigt.

Die Mitteilung weist außerdem auf besondere Nutzungshinweise für die Abbildung der Sonderpostwertzeichen hin, darunter Vorgaben zum Copyright und zur sicheren Online-Verwendung innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach dem Ausgabedatum.

Einordnung

Mit der neuen Serie verbindet die Sporthilfe sportliche Motive mit einem konkreten Förderzweck. Die Briefmarken sollen nicht nur Sammlerinnen und Sammler ansprechen, sondern auch die Unterstützung für Athletinnen und Athleten sichtbar machen.

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