Kurzmitteilung: re:publica 2026 setzt Medien unter Druck

Öffentlich-Rechtliche, Journalismus und Plattformen stehen im Zentrum – mit Panels zu ARD, ZDF, Politik und Lokaljournalismus.

Von Redaktion
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Fiktives KI-Symbolbild© Hessen App GmbH

Bei der re:publica 2026 stehen die Öffentlich-Rechtlichen, der Zustand des Journalismus und die Rolle digitaler Plattformen im Mittelpunkt. Die Programmankündigung skizziert ein dichtes Konferenzformat mit mehreren inhaltlichen Schwerpunkten, die sich um Medienordnung, politische Verschiebungen und die Zukunft des Lokaljournalismus drehen.

Öffentlich-Rechtliche im Fokus der digitalen Gesellschaft

Zum Auftakt gehört ein Talk über den Stellenwert der Öffentlich-Rechtlichen in der digitalen Gesellschaft. Darüber sprechen Dr. Norbert Himmler und Florian Hager bei der re:publica 2026. Im Zentrum steht der Austausch unter dem Titel „ARD & ZDF zwischen Auftrag, Akzeptanz und Algorithmen“.

Der Termin ist für Montag, 18. Mai, angekündigt. Direkt im Anschluss folgt eine weitere Diskussion mit Florian Hager, vier Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Medienhäuser sowie Medienschaffenden. Dort geht es im Rahmen der Initiative BEYOND um zukunftsfähigen und relevanten Journalismus.

Debatten über Politik, Generationen und Reichweite

Weitere Sessions setzen inhaltliche Akzente und greifen aktuelle medien- und gesellschaftspolitische Fragen auf. Am Dienstag, 19. Mai, um 15.00 Uhr diskutieren Philipp Amthor und Ricarda Lang über politische Verschiebungen und junge Generationen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie sich Kräfteverhältnisse verändern und wie Parteien junge Wählerinnen und Wähler wieder besser erreichen können. Moderiert wird das „ZDFheute“-Panel von Victoria Reichelt und Wulf Schmiese.

Lokal- und Regionaljournalismus unter Druck und im Wandel

Auch der Lokal- und Regionaljournalismus erhält einen eigenen Platz im Programm. Am Mittwoch, 20. Mai, um 12.30 Uhr sprechen rbb-Intendantin Ulrike Demmer und Tagesspiegel-Chefredakteur Christian Tretbar auf Bühne 3 über die Stärken des Lokal- und Regionaljournalismus zwischen Demokratieschutz und Plattformabhängigkeit.

Damit rückt ein Themenfeld in den Vordergrund, das für die mediale Versorgung vor Ort und die öffentliche Debatte eine zentrale Rolle spielt.

Breites Programm mit journalistischem Anspruch

Nach der Ankündigung wird die re:publica 2026 als wegweisend und zugleich unterhaltsam beschrieben. Die Programmhöhepunkte sollen Einblicke in die Arbeit der Beteiligten in Zeiten politischer Brisanz und technologisierter Herausforderungen geben.

Die Veranstaltung bietet in diesem Jahr Raum für Diskussionen zu aktuellen journalistischen und medienpolitischen Themen. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit mehr als zwanzig hochkarätigen Panels – sowohl einzeln als auch in gemeinsamen Formaten, die die Bedeutung von Meinungspluralismus und einer offenen Dialogkultur betonen.

Streaming und digitale Reichweite

Viele Sessions der Media Stage werden live übertragen. Die Übertragungen laufen über die genannten Streams und erweitern damit die Reichweite der Diskussionen über den Veranstaltungsort hinaus.

Weitere Informationen zur re:publica werden ebenfalls angekündigt. Zudem verweist die Mitteilung auf die sozialen Kanäle von ZDF.

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