Digitalpakt 2026: Chancen für alle Jugendlichen

Bundestag stärkt inklusive Bildung und fördert digitale Kompetenzen für junge Menschen mit und ohne Behinderung

Von Redaktion
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Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner jüngsten Bereinigungssitzung den Etat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für das Jahr 2026 festgelegt. Ein zentrales Ergebnis: Der inklusive Digitalpakt bleibt ein fester Bestandteil des Haushalts und soll vor allem jungen Menschen neue berufliche Chancen eröffnen.

Fokus auf digitale Kompetenzen und Inklusion

Mit der erneuten Verankerung des inklusiven Digitalpakts im Haushaltsplan unterstreicht das Bundesministerium das Ziel, den Erwerb digitaler Kompetenzen weiter zu stärken. Geplant sind Investitionen in Infrastruktur sowie der Ausbau außerbetrieblicher Bildungseinrichtungen.

Christian Haase, haushaltspolitischer Sprecher, betont: „Der inklusive Digitalpakt bleibt auch im nächsten Jahr fest im Etat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales verankert. Wir halten unser Versprechen aus dem Koalitionsvertrag, die Erwerb digitaler Kompetenzen zu stärken, Infrastrukturen sowie außerbetriebliche Bildungseinrichtungen auszubauen. Mit dem im nächsten Jahr geplanten Innovationswettbewerb sollen Digitalisierungspotenziale identifiziert werden, um jungen Menschen vielfältige berufliche Qualifizierungschancen zu geben.“

Innovationswettbewerb für neue Bildungschancen

Im kommenden Jahr ist ein Innovationswettbewerb vorgesehen, der Digitalisierungspotenziale erschließen und Jugendlichen neue Wege der Qualifizierung anbieten soll. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der nachhaltigen Integration junger Menschen, insbesondere mit Behinderung, in den Arbeitsmarkt.

Barrierefreie digitale Bildung – Lehren aus der Pandemie

Wie Wilfried Oellers erläutert, waren bereits die Herausforderungen der Corona-Pandemie ein wichtiger Impuls für die Entwicklung barrierefreier digitaler Angebote. „Schon die Corona-Pandemie hat die Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke dabei unterstützt zu erkennen: Barrierefreie digitale Angebote sind ein wichtiger Türöffner für Teilhabe am Arbeitsmarkt. Die damals an uns herangetragene Idee eines Förderprogramms haben wir über Jahre hinweg weiterverfolgt. Dabei geht es nicht nur um Hardware für die Einrichtungen, sondern vor allem um die Entwicklung digitaler, niedrigschwelliger Lernformate, die neue Möglichkeiten für individuelle Förderung bieten und die Qualität der beruflichen Bildung — gerade für junge Menschen mit Behinderungen — verbessern. Damit eröffnen wir auch Wege für eine nachhaltigere Integration in den ersten Arbeitsmarkt.“

Perspektiven der Digitalisierung in der beruflichen Bildung

  • Stärkung digitaler Kompetenzen bei Jugendlichen
  • Weiterentwicklung von Bildungseinrichtungen im Hinblick auf moderne Technologien
  • Schaffung inklusiver und niedrigschwelliger Lernformate
  • Förderung der nachhaltigen Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt
  • Mit diesen Maßnahmen verfolgt der Bundestag das Ziel, die Ausbildung zukunftsfähig und inklusiv zu gestalten. Innovation, Digitalisierung und Inklusion stehen dabei im Mittelpunkt, um junge Menschen optimal auf den Arbeitsmarkt der Zukunft vorzubereiten.

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