4. Jugendpolitisches Forum des BMLEH: Zukunft der Land- und Ernährungswirtschaft
Rund 50 junge Menschen aus Jugendorganisationen diskutierten in Berlin mit Bundesminister Alois Rainer und präsentierten Ergebnisse aus vier Workshops
Rund 50 junge Menschen aus Jugendorganisationen haben sich am Wochenende auf Einladung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat über die Zukunft und Bedeutung der Landwirtschaft in Deutschland ausgetauscht. Anlass war das 4. Jugendpolitische Forum des BMLEH, das am 11. und 12. September 2026 in Berlin stattfand.
Unter dem Motto „Land- und Ernährungswirtschaft für zukünftige Generationen bewahren und gestalten“ stand auch ein Gespräch mit Bundesminister Alois Rainer auf dem Programm. Rainer betonte nach Angaben des Ministeriums, dass sich die Bundesregierung „mit aller Kraft“ dafür einsetze, die Land- und Ernährungswirtschaft für kommende Generationen zu bewahren und nachhaltig zu gestalten. Ein offener, wertschätzender Austausch sei dafür die Grundlage. Junge Menschen gestalteten mit ihren Ideen und ihrem Engagement schon heute die Landwirtschaft von morgen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer präsentierten Staatssekretär Prof. Dr. Dr. Markus Schick zum Abschluss konkrete Ergebnisse, die sie in vier Workshops erarbeitet hatten. Das Ministerium teilte mit, dass es bei allen bedeutsamen Vorhaben prüfe, ob und wie junge Menschen beteiligt werden können, damit ihre Perspektive in aktuelle Prozesse, Strategien und Maßnahmen einfließt.
Workshops und Themen
Im Hintergrund des Forums standen vier Workshops: zum Generationswechsel in der Landwirtschaft, zu heimischen Sorten und Nutztierrassen, zur Bedeutung von Proteinen für die heimische Wertschöpfung sowie zu alternativen Antrieben in der Landtechnik.
Nach Angaben des BMLEH reichte die Bandbreite der Teilnehmenden vom Bund der Deutschen Landjugend über junge Biolandwirte, die BUNDjugend, Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung bei den Vereinten Nationen und das Technische Hilfswerk bis hin zum Handel und Slow Food Youth. Damit sei die gesamte Wertschöpfungskette abgebildet gewesen.
Jungen Menschen biete das Jugendpolitische Forum die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Impulse für die Zukunft der Agrar-, Forst- und Ernährungswirtschaft zu setzen, so das Ministerium.
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