Senftenberg 2026: Frauen prägen Stadtentwicklung
Drei Unternehmerinnen stärken Wirtschaft, Versorgung und Lebensqualität vor Ort

Senftenberg startet mit sichtbarer Dynamik und eindrucksvoller Frauenpower ins Jahr 2026. Drei bemerkenswerte Unternehmerinnen prägen das wirtschaftliche Leben: Ein traditionsreicher Genussladen ist gerettet, eine familiengeführte Pension geht in die nächste Generation und die neurologische Versorgung der Stadt wird durch eine neue Praxis nachhaltig gestärkt.
Genussladen: Berliner Inspiration trifft Regionalität
Mit der Übernahme des Genussladens in der Schlossstraße sichert Susanne Körner aus Berlin das Fortbestehen eines einzigartigen Ortes. Der kleine Laden verbindet regionale Produkte mit nostalgischem Charme und bewahrt das Lebenswerk von Marianne Dieter. Mit dem „Berliner Blick“ bringt Körner neue Impulse, erweitert das Sortiment um Brandenburger Weine sowie handwerklich hergestellte Spezialitäten aus kleinen Manufakturen. Neben dem Einkaufserlebnis plant sie Veranstaltungen wie Flohmärkte oder Weinwanderungen, die das Angebot abrunden.
Die erste Investition, eine neue Kühltheke, macht Platz für feinste Pralinen und Schokolade. Der Neustart wurde durch eine gezielte Förderung der Stadt möglich. So bleibt ein Stück Senftenberger Identität erhalten und wird gleichzeitig weiterentwickelt.
Pension Westpromenade: Familienbetrieb in neuer Generation
Mandy Unger (geb. Vogel) übernimmt zum Jahresbeginn die Leitung der familieneigenen Pension mit 40 Betten an der Westpromenade. Nach 28 Jahren geht die Verantwortung von den Eltern an die Tochter, die ihre Kenntnisse durch eine Hotelausbildung in der Schweiz und internationale Erfahrungen in Texas ergänzt hat.
Die Pension ist für ihre Themenzimmer und Aktiv-Angebote bei Gästen geschätzt, und die Reservierungen laufen bereits vielversprechend. Auch Stammkunden schätzen die persönliche Atmosphäre und die neuen Impulse der jungen Chefin.
Neue neurologische Praxis: Medizinische Versorgung gestärkt
Mit der Eröffnung der Facharztpraxis „St. Nikolaus Neurologie“ bringt Dr. Olga Zaharia-Puscas neue Impulse für die medizinische Versorgung in Senftenberg. Die aus Moldawien stammende Neurologin setzt bei ihrem Team auf ein offenes Herz und Menschlichkeit.
Schwerpunkte der Praxis sind:
Die moderne, barrierefreie Praxis erleichtert Patientinnen und Patienten die digitale Anmeldung. Bereits in der ersten Woche nach Eröffnung wurden über 100 Neuanmeldungen verzeichnet. Symbolisch schlägt das Praxislogo mit Wellen in hellblau und dem Heiligen St. Nikolaus eine Brücke zum Senftenberger See und unterstreicht die Verbundenheit zur Region.
Frauenpower in Senftenberg: Motor für die Stadtentwicklung
Die mutigen Schritte von Susanne Körner, Mandy Unger und Olga Zaharia-Puscas demonstrieren, wie weibliches Unternehmertum die Stadt prägt. Ihr Engagement sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern bereichert auch die Vielfalt und Lebensqualität Senftenbergs. Die wachsende Zahl an Übernachtungen, das verstärkte Angebot an regionalen Spezialitäten und die verbesserte medizinische Versorgung zeigen, wie wichtig solche Initiativen für die Zukunft der Stadt sind.
Diese drei Erfolgsgeschichten stehen beispielhaft für den anhaltenden Wandel und die Erneuerungskraft in Senftenberg. Mit Engagement und frischen Ideen gestalten Unternehmerinnen die Zukunft der Stadt aktiv mit.
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