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Illegale Müllablagerungen im Nauener Stadtforst: Stadt prüft Aufklärung mit Wildkameras
Im Nauener Stadtforst nehmen illegale Müllablagerungen nach Einschätzung der Stadtverwaltung weiter zu.
Die Stadt nennt als Beispiele Bauschutt und Sperrmüll.
Die Stadt nennt auch Gartenabfälle, Holz und Erdaushub.
Die Stadt nennt außerdem weitere Abfälle.
Nach Angaben der Stadt liegen dort auch gefährliche Abfälle.
Dazu gehören Asbest, Farb- und Ölkanister.
Dazu gehören auch alte Dämmstoffe und Dachpappen.
Die Stadt Nauen sieht darin eine erhebliche Belastung für Natur und Umwelt.
Die Beseitigung der Ablagerungen verursacht Aufwand und Kosten.
Die Stadt sagt, dass am Ende die Allgemeinheit die Kosten trägt.
Nach Angaben der Stadt kostet die Entsorgung in Brandenburg jedes Jahr mehrere Millionen Euro.
Die Stadt sagt, dass zumindest ein Teil über Abfallgebühren bezahlt wird.
Burkhard Demant sagt, dass die Mengen im Wald ärgerlich seien.
Er sagt, sie seien zunehmend erschreckend.
Demant ist Sachbearbeiter Stadtforst und Jagd bei der Stadt Nauen.
Demant sagt, der Stadtforst sei kein rechtsfreier Raum.
Demant sagt, es sei auch keine kostenlose Müllkippe.
Demant sagt, dass Verursacher häufig nur schwer zu ermitteln seien.
Er nennt als Grund, dass das Waldgebiet weitläufig ist.
Demant sagt, der Wald könne nicht ständig kontrolliert werden.
Demant betont, wer seinen Müll im Wald entsorgt, handelt illegal.
Demant sagt auch, wer entsorgt, nimmt bewusst Folgen für andere in Kauf.
Stadt prüft technische Möglichkeiten
Die Stadt Nauen will gemeinsam mit dem Landesbetrieb Forst Brandenburg prüfen.
Die Prüfung soll technische Möglichkeiten zur Aufklärung bringen.
Die Stadt will dabei klären, unter welchen Voraussetzungen Technik helfen kann.
Die Stadt will prüfen, ob zeitlich begrenzte Wildkameras geeignet sind.
Die Stadt nennt als Einsatzort besonders betroffene Stellen.
Wildkameras dienen vor allem der Beobachtung von Wildtieren.
Nach Angaben der Stadt ist offen, ob Wildkameras zur Dokumentation genutzt werden können.
Die Stadt sagt, dass sie dazu noch keine Entscheidung getroffen hat.
Die Stadt will außerdem prüfen, ob eine automatisierte Auswertung nötig ist.
Die Stadt will prüfen, ob eine Auswertung mit künstlicher Intelligenz möglich ist.
Die Stadt sagt, es müsse geklärt werden, ob das rechtlich zulässig ist.
Gordon Gaschler ist Fachbereichsleiter.
Gaschler sagt, die Stadt will Einsatzformen mit dem Forst klären.
Gaschler nennt rechtliche, technische und organisatorische Anforderungen.
Die Stadt nennt dabei auch Vorgaben des Datenschutzes.
Die Stadt nennt außerdem Rechte betroffener Personen.
Die Stadt nennt Speicherungsfragen, Auswertungsfragen und Löschungsfragen.
Die Stadt sagt, eine flächendeckende Überwachung des Waldes sei nicht vorgesehen.
Das Abfallgesetz des Landes Brandenburg erlaubt nun ein Pilotprojekt.
Rechtsgrundlage ist Paragraph 40 Absatz 2 des Brandenburgischen Abfall- und Bodenschutzgesetzes.
Nach dem Gesetz sollen Schwerpunkte im Wald mit Kameras überwacht werden.
Demant sagt, der Stadtforst sei ein wichtiger Erholungsraum.
Demant sagt auch, der Forst sei Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.
Demant sagt, die Stadt könne Regelverstöße einzelner Menschen nicht verhindern.
Demant sagt, die Stadt will dennoch rechtssichere Möglichkeiten prüfen.
Die Stadt will damit verhindern, dass illegale Müllentsorgung folgenlos bleibt.
Hinweise an die Stadtverwaltung
Die Stadt Nauen bittet Bürgerinnen und Bürger um Unterstützung.
Die Stadt bittet um Aufmerksamkeit für illegale Ablagerungen.
Wer Ablagerungen beobachtet, soll das melden.
Wer Hinweise auf Verursacher hat, soll ebenfalls melden.
Die Stadt sagt, besonders wichtig sind Angaben zu Ort.
Die Stadt sagt, besonders wichtig sind Angaben zu Zeitpunkt.
Die Stadt sagt, besonders wichtig sind Angaben zu Fahrzeugen.
Die Stadt sagt, besonders wichtig sind Angaben zu Kennzeichen.
Die Stadt sagt, Fotos können bei der Ermittlung helfen.
Die Stadtverwaltung Nauen nimmt Hinweise unter 03321 / 408-0 entgegen.
Mehr Präsenz im Stadtgebiet geplant
Die Stadt will den Außendienst um zwei weitere Mitarbeiter erweitern.
Die Stadt will das gemeinsam mit dem Stadtförster umsetzen.
Nach dem Plan soll der Außendienst künftig häufiger präsent sein.
Die Präsenz soll im Stadtgebiet und in den Ortsteilen erfolgen.
Die Präsenz soll auch in den bewaldeten Gebieten erfolgen.
Die Stadt nennt als Ziel, Anliegen zu Ordnung und Sicherheit vor Ort aufzugreifen.
Die Stadt sagt, die Stadtverordneten müssen noch zustimmen.
Die Abstimmung findet in der Sitzung am 7. Oktober statt.