Weltkriegsbombe in Cottbus entschärft
500 Anwohner evakuiert – Baumfällungen in Branitz für Ersatzbauwerk geplant

Am Freitag ist eine im Bahnhofsumfeld von Cottbus/Chóśebuz entdeckte Weltkriegsbombe erfolgreich entschärft worden. Parallel dazu kündigt die Stadt für den Ortsteil Branitz Baumfällungen an, die im Zusammenhang mit einem geplanten Ersatzbauwerk stehen. Die Stadtverwaltung informiert über die aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen.
Erfolgreiche Entschärfung einer Weltkriegsbombe
Die auf dem Bahnhofsgelände bei Bauarbeiten gefundene Weltkriegsbombe konnte am Freitag gegen 11:00 Uhr unschädlich gemacht werden. Die Evakuierung, an der rund 500 Anwohnerinnen und Anwohner teilnahmen, verlief reibungslos. Nach erfolgreicher Beräumung des Sperrkreises wurde der Zünder ohne Zeitverzug entfernt.
Mittlerweile ist der Sperrkreis weitgehend aufgehoben. Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner können in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Stadtverwaltung / Chóśebuz spricht ihren Dank an den Kampfmittelbeseitigungsdienst sowie an die insgesamt 101 Einsatzkräfte von Ordnungsamt, DRK, Johanniter, Polizei, Bundespolizei und Feuerwehr aus, die zum sicheren Ablauf beigetragen haben.
Mögliche Auswirkungen auf den Alltag
Mit der erfolgreichen Entschärfung endet die akute Gefahrenlage. Die kurzfristigen Einschränkungen für den Bahnverkehr und die betroffenen Gebiete sind damit weitgehend aufgehoben.
Baumfällungen in Branitz angekündigt
Im Ortsteil Branitz werden zwei Eichen an der Straße „An Friedenseiche“ gefällt. Die Fällungen sind notwendig, um einen Ersatzneubau für einen Durchlass zu ermöglichen. Die Bäume stehen vor den Grundstücksnummern 19 und 17.
Die Arbeiten erfolgen bis Ende Dezember. Im Zuge der Baumfällungen kann es zu kurzfristigen Straßensperrungen kommen.
Hinweis der Stadtverwaltung
Die Maßnahmen sind Teil der fortlaufenden Infrastrukturverbesserung im Stadtgebiet. Die Stadt bittet Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die temporären Einschränkungen.
Bei Fragen steht das Büro des Oberbürgermeisters zur Verfügung.
Fotos: Stadt Cottbus/Chóśebuz
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