Wasserentnahme in Cottbus ab sofort komplett verboten
Stadt erlässt dauerhaftes Verbot von Pumpen an Flüssen und Seen zum Schutz der Wasserressourcen
Die Stadt Cottbus hat eine entscheidende Maßnahme zum Schutz ihrer Gewässer beschlossen: Ab Freitag, den 27. Juni, gilt ein ganztägiges Verbot der Wasserentnahme aus Oberflächengewässern mittels Pumpen. Diese neue Regelung betrifft sämtliche Flüsse und Seen im gesamten Stadtgebiet Cottbus. Die entsprechende Allgemeinverfügung wurde am Donnerstag vom städtischen Pressebüro veröffentlicht.
Hintergrund und Gründe für das Verbot
Der Schritt folgt auf einen deutlichen Rückgang der Abflussmengen in den Oberflächengewässern der Region. Bereits in benachbarten Landkreisen wurden vergleichbare Maßnahmen eingeführt, sodass sich Cottbus diesem Vorgehen anschließt. Ziel ist es, die verbleibenden Wasserressourcen zu schützen und die negativen Folgen einer Übernutzung zu vermeiden.
Was genau gilt nun?
Die Regelung soll helfen, die Wasserqualität und die ökologischen Funktionen der Gewässer auch bei weiterhin geringen Abflüssen aufrechtzuerhalten.
Wechsel von temporären zu dauerhaften Maßnahmen
Mit der neuen Allgemeinverfügung wird das bisherige, zeitlich begrenzte Entnahmeverbot offiziell widerrufen. Damit setzt Cottbus auf eine dauerhafte Lösung, um die Auswirkungen der anhaltenden Trockenperiode und der klimatischen Veränderungen abzufedern. Der Schritt erfolgt ausdrücklich „analog zu umliegenden Landkreisen“, wie die Stadt mitteilt.
Ausblick
Wie lange das Entnahmeverbot bestehen bleibt, ist bislang offen. Die Stadtverwaltung reagiert damit flexibel auf die sich verschärfende Situation. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen sind nun gefordert, ihren Umgang mit den lokalen Wasserressourcen nachhaltig zu überdenken. Weitere Informationen und eventuelle Änderungen werden über das Pressebüro der Stadt veröffentlicht.
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