Neuer Schwung für Schmellwitz in Cottbus
Bürgerdialog und Ministerbesuch: Fokus auf Stadtentwicklung und Verwaltungsentlastung

In Cottbus stand diese Woche die Weiterentwicklung des Stadtteils Schmellwitz und die Entlastung der Verwaltung im Fokus zweier bedeutsamer Termine: Ein lebendiger Bürgerdialog am 17. Juli sowie der Antrittsbesuch von Minister Robert Crumbach am 14. Juli gaben zahlreiche Einblicke in die geplante Zukunft der Stadt.
Bürgerdialog „Zukunft Schmellwitz“: Fokus auf Stadtentwicklung und Lebensqualität
Am 17. Juli diskutierten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung und des Ortsbeirats über Gegenwart und Zukunft des Stadtteils Schmellwitz. Im Mittelpunkt stand das Stadtteilentwicklungskonzept – mit Themen wie Wohnungsbau, Bildung, Infrastruktur und Lebensqualität.
Wohnungsbau: Besonderes Interesse galt Projekten wie „EG Wohnen GWC“ mit dem Solarquartier Hopfengarten und der Entwicklung Zuschka. Ziel ist, Rückbauflächen künftig nachhaltig und modern zu nutzen.
Handel und Nahversorgung: Die Umgestaltung des REWE-Standorts soll bis 2028 abgeschlossen sein.
Schulische Entwicklung: Die kommunale Sanierung der Schmellwitzer Oberschule bis 2030 gilt als wichtige Investition in Bildung und Zukunft.
Infrastruktur: Zur Sprache kamen der Ausbau von Radwegen, die Optimierung des Grabensystems und neue Maßnahmen der Verkehrssicherheit.
Soziales Umfeld: Emotional diskutiert wurden das Thema Soziallärm auf Spielplätzen sowie das Problem illegaler Müllablagerungen. Hier setzten Stadtverwaltung und Bürgerinnen/Bürger auf eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Ordnungsamt und Wohnungsunternehmen.
Gemeinsam Perspektiven schaffen
Bürgermeister Tobias Schick betonte am Ende des Dialogs:
„Schmellwitz ist mir wichtig. Hier passiert wieder etwas – und wir sind erst am Anfang. Rückbauflächen bieten Chancen für Neues. Dazu brauche ich Sie. Die Zukunft dieses Stadtteils gestalten wir gemeinsam.“
Die Beteiligung der Bürgerschaft verdeutlicht den gemeinsamen Gestaltungswillen und die Bedeutung nachhaltiger Stadtteilentwicklung.
Minister Robert Crumbach zu Besuch im Cottbuser Rathaus
Der stellvertretende Ministerpräsident, Finanzminister des Landes Brandenburg und Europaabgeordnete Robert Crumbach besuchte am 14. Juli das Rathaus in Cottbus. Im Zentrum des Gesprächs mit Bürgermeister Tobias Schick standen Fragen rund um Kommunalfinanzen und Bürokratieabbau.
Kommunalfinanzen: Es ging um Handlungsspielräume für Kommunen angesichts knapper Haushaltslagen, insbesondere um Investitionen in zentrale Zukunftsbereiche wie Bildung, Infrastruktur und Stadtentwicklung.
Bürokratieabbau: Diskutiert wurde die Möglichkeit vereinfachter Finanzzuweisungen – beispielsweise durch pauschalisierte Mittelvergabe – um die Planbarkeit zu verbessern und bürokratischen Aufwand zu reduzieren.
Effiziente Verwaltung: Ziel ist, den Verwaltungsapparat schlanker zu gestalten und Ressourcen gezielter für die direkte Arbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern einzusetzen.
Verlässliche Rahmenbedingungen für Cottbus
Der Oberbürgermeister hob die Bedeutung stabiler Bedingungen für die Haushaltsführung hervor. Das Ziel: Planungssicherheit für die kommunale Entwicklung und eine zukunftsfähige Stadt.
Mit Bürgerbeteiligung und politischer Unterstützung verfolgt Cottbus weiterhin ambitionierte Pläne für lebenswerte Stadtteile und eine effiziente Verwaltung.
Weitere Bilder


Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.