Lausitz im Wandel: Gespräche in Brüssel
NZV-Vertreter diskutieren mit EU-Kommission über Digitalisierung, KI und Investitionsbeschleunigung für die Region

Die jüngste Reise von Vertretern des NZV nach Brüssel stand ganz im Zeichen der Zukunftsgestaltung für die Lausitz. Beigeordneter Dr. Markus Niggemann und der IT-Hauptgeschäftsführer André Fritsche führten dazu Gespräche mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission sowie Mitgliedern des Europäischen Parlaments. Im Fokus standen dabei die politischen Rahmenbedingungen, welche die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Region stärken sollen.
Strategische Gespräche mit Europäischer Kommission und Parlament
In den Gesprächen mit Kerstin Jorna, Generaldirektorin der Generaldirektion Binnenmarkt, Unternehmertum und KMU der Europäischen Kommission, sowie dem Europaabgeordneten Christian Ehler rückten die Vertreter des NZV zentrale Anliegen in den Vordergrund. Besonders betont wurde die Bedeutung, die richtigen politischen Rahmenbedingungen mitzugestalten, um nachhaltige industrielle Entwicklung zu fördern.
Dr. Markus Niggemann fasste die Rolle und das Engagement des NZV wie folgt zusammen: „Wir haben gezeigt, dass die NZV ein wichtiger Baustein ist und wir wahrgenommen werden. Es ist entscheidend, die richtigen Rahmenbedingungen mitzugestalten. Die Initiierung und Teilnahme an den Gesprächen unterstreicht unser Engagement, die Lausitz als innovativen Industriestandort weiterzuentwickeln und Chancen durch Förder- und Rechtsinstrumente konsequent zu nutzen.“
Schwerpunkte: Effizienz, Investitionsförderung und Entbürokratisierung
Ein zentrales Thema war die Beschleunigung und Vereinfachung von Investitions- und Genehmigungsverfahren, um klimaneutrale Industrieprojekte schneller realisierbar zu machen. Dabei diskutierten die Teilnehmenden unter anderem den „Industrial Accelerator Act“ und das sogenannte Omnibus-Paket.
Ziel dieser Gesetzesinitiativen ist es, gerade für die Lausitz zusätzliche Standortvorteile zu schaffen. Die Verzahnung bestehender und geplanter Rechtsakte könnte Investitionen erleichtern und die Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig stärken.
Digitalisierung und Einsatz künstlicher Intelligenz
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs lag auf der Digitalisierung von Verwaltungsabläufen. Durch den gezielten Einsatz digitaler Instrumente und Künstlicher Intelligenz sollen Prozesse beschleunigt, Transparenz erhöht und die Umsetzung strategischer Vorhaben effizienter gestaltet werden. Die Stadt Cottbus/Chóśebuz betrachtet dies als wichtigen Hebel, um den Strukturwandel aktiv und zukunftsorientiert voranzutreiben.
Europäische Vernetzung und Unterstützung
Neben dem Austausch mit Vertretern der EU-Kommission war auch die internationale Vernetzung ein Thema. Erfahrungen, Best Practices und die Zusammenarbeit mit Initiativen aus anderen Regionen Europas sollen helfen, die sogenannten Zero Valleys weiterzuentwickeln und deren Standortvorteile gezielt auszubauen.
Im Vorfeld der Gespräche trafen sich die NZV-Vertreter zudem mit Freya Lemcke, Leiterin der Vertretung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) bei der EU. Schwerpunkt war die Frage, wie die Zero Valley Initiative im weiteren Prozess nachhaltig unterstützt werden kann. Hierzu steht der DIHK bereits in engem Kontakt mit zahlreichen deutschen Industrie- und Handelskammern sowie relevanten Akteuren auf EU-Ebene.
Ausblick: Weitere Schritte und Chancen für die Lausitz
Die Gespräche in Brüssel verdeutlichen das starke Engagement der NZV-Vertreter, die Transformation der Lausitz als innovative Industrieregion aktiv mitzugestalten. Mit klaren Initiativen, gezielter Digitalisierung und einer starken europäischen Vernetzung rückt die Region ihrem Ziel, einer klimaneutralen und zukunftsfähigen Wirtschaft, einen Schritt näher.
Weitere Bilder und Dokumente zum Besuch der NZV-Vertreter in Brüssel stehen laut Pressebüro im Anhang zur Verfügung.
Weitere Bilder


Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.