Große Windrad-Transporte in Forst Breisig starten
Bis Februar 2026 sorgen 92-Meter-Rotorblätter und Baustellen für nächtliche Verkehrseinschränkungen

Der Bau eines neuen Windparks in Forst Breisig bringt tiefgreifende Veränderungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer in der Region mit sich. Insgesamt entstehen dort 17 Windradanlagen. Damit verbunden sind umfangreiche Transporte von Windradkomponenten, die insbesondere den Bereich Chóśebuz betreffen und zu temporären Verkehrseinschränkungen führen.
Schwerlasttransporte im Fokus
Die Anlieferung der Windräder erfolgt per Schwertransport, der gezielt über die Karl-Liebknecht-Straße sowie die Franz-Mehring-Straße geführt wird. Die erste Fahrt ist für die Nacht vom 23. auf den 24. Juli geplant. Dabei wird jeweils ein Windrad an zwei aufeinanderfolgenden Tagen angeliefert; am einen Tag werden drei Windradflügel mit einer beachtlichen Länge von rund 92 Metern transportiert.
Um den sicheren Transport der überlangen Komponenten zu gewährleisten, müssen im Vorfeld bauliche Anpassungen entlang der Strecke vorgenommen werden. Hierzu zählen der kurzfristige Ausbau von Hindernissen sowie das Mobilisieren von Licht- und Ampelmasten.
Bauliche Maßnahmen und Verkehrsführung
Bereits im Bereich der Kreuzung Dissenchener Straße / Stadtring wurden Lichtmasten entfernt. Zudem sind vier Ampelmasten entfernt und mobil aufgestellt worden, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Für die anstehenden Flügelüberführungen wird die dortige Ampelanlage zwischen 20:00 Uhr und 06:00 Uhr des Folgetages ausgeschaltet und mobile Signale werden abgebaut.
Diese Maßnahmen machen besondere Aufmerksamkeit seitens der Verkehrsteilnehmer erforderlich, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Die Einschränkungen betreffen vorrangig die Abend- und Nachtstunden und werden in mehreren Etappen über einen längeren Zeitraum umgesetzt.
Genehmigungsbehörde und Ausblick
Die verantwortliche Genehmigungsbehörde für den gesamten Transportablauf ist der Landesbetrieb Straßenwesen. Den aktuellen Planungen nach sind die letzten Fahrten der Schwertransporte im Februar 2026 vorgesehen. Bis dahin werden immer wieder temporäre Sperrungen und bauliche Anpassungen notwendig sein.
Die Bauarbeiten und Verkehrsmaßnahmen zur Errichtung des Windparks markieren einen wichtigen Schritt für die Energiezukunft der Region, bringen aber auch temporäre Herausforderungen für den Straßenverkehr mit sich. Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden gebeten, sich regelmäßig über aktuelle Einschränkungen zu informieren und den Bereich besonders umsichtig zu befahren.
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