Gefährliche Schadstofffahne in Cottbus

Karte zeigt die Entwicklung der LCKW-Belastung im Grundwasser von 2009 bis 2025 und Maßnahmen zum Schutz der Umwelt

Von Redaktion Cottbus

Die Stadtverwaltung Cottbus informiert mit einer aktuellen Karte über die Ausdehnung einer sogenannten Schadstofffahne im Grundwasser. Diese Darstellung zeigt, in welchen Bereichen rund um das Schadenszentrum Belastungen festgestellt wurden und wie sich diese im Laufe der Zeit verändert haben.

Hintergrund zur Schadstofffahne

Im Zentrum der Kartenanalyse steht die Belastung durch LCKW-Stoffe, die sich vom Schadenszentrum aus im Grundwasser verbreiten. Die Karte vergleicht zwei Zeitpunkte: Flächen aus dem Jahr 2009, die in Grün dargestellt sind, und neu abgegrenzte Bereiche von 2025, die in Rot markiert wurden. Diese farbliche Unterscheidung ermöglicht es, die Entwicklung der Schadstoffausbreitung nachzuvollziehen.

Hydraulische Sicherung und Bilanzebene

Wie Dr. Lars Koschke erläutert, ist auf der Karte eine sogenannte Bilanzebene eingezeichnet. Dies ist eine schmale gelbe Linie im Bereich der Schadstoffquelle. Die Bilanzebene dient als Kontrollpunkt: Es wird sichergestellt, dass die Schadstoffbelastung (insbesondere LCKW) vor dieser Linie abgereinigt wird. Dadurch soll verhindert werden, dass die Schadstoffe weiter ins Grundwasser gelangen und die sogenannte Fahne vergrößern.

Kartenquellen und Nutzungsbereich

  • Kartenquellen: AGV 2009 (grün), AGV 2025 (neu, rot)
  • Bearbeiter: Dr. Lars Koschke
  • Nutzungsbereich: Interner Gebrauch bei der Stadtverwaltung Cottbus
  • Grundwassernutzungsverbot: Gilt seit 2016
  • Hinweise: Legende, Geobasis-LGB
  • Die Karte ist vorwiegend für den internen Gebrauch bestimmt und enthält wichtige Informationen zu den betroffenen Flächen sowie zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, wie dem bestehenden Grundwassernutzungsverbot.

    Weiterführende Details und Bedeutung für die Region

    Die grundwassertechnische Untersuchung unterstützt die laufenden Bemühungen der Stadt, die Umweltbelastung einzudämmen. Die Einhaltung der Bilanzebene und die fortlaufende Überwachung stellen sicher, dass die Schadstofffahne nicht weiter wächst und neue Gebiete beeinträchtigt werden.

    Die aktuelle Berichterstattung unterstreicht die Bedeutung von kontinuierlicher Überwachung und gezielten Maßnahmen im Umgang mit Umweltbelastungen. Die Stadtverwaltung bleibt gefordert, die Lage im Blick zu behalten und die Öffentlichkeit bei wesentlichen Entwicklungen zu informieren.

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