Feuerwehr trainiert Gefahrstoff- und Wasserrettungseinsatz in Cottbus/Chóśebuz
Zwei realitätsnahe Übungsmaßnahmen stärken die Zusammenarbeit mit Rettungsdienst, Hochschulpartnern und Einsatzorganisationen.

Die Feuerwehr der Stadt Cottbus/Chóśebuz hat am Samstag zwei Ausbildungs- und Übungsmaßnahmen durchgeführt. Beteiligt waren der Rettungsdienst, die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg, der DLRG Stadtverband Cottbus e. V. sowie weitere Organisationen. Nach Angaben der Feuerwehr standen realitätsnahe Szenarien im Mittelpunkt, um die Zusammenarbeit zu stärken und Einsatzabläufe zu festigen.
Gefahrstoffübung auf dem BTU-Zentralcampus
Auf dem Zentralcampus der BTU Cottbus-Senftenberg absolvierten die Feuerwehr der Stadt Cottbus/Chóśebuz, der Rettungsdienst und weitere beteiligte Organisationen eine gemeinsame Einsatzübung. Das angenommene Szenario sah einen unkontrollierten Austritt von Ammoniak in einem Labor vor, bei dem fünf Personen als verletzt galten.
Die Einsatzkräfte arbeiteten das Szenario gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BTU koordiniert ab. Dabei wurde insbesondere der spezielle Ablauf solcher Einsätze trainiert. Die Übung diente der Aus- und Fortbildung der beteiligten Kräfte im Bereich der Gefahrstoffabwehr.
Wasserrettungstraining am Sachsendorfer See
Eine weitere gemeinsame Ausbildung fand am Sachsendorfer See statt. Dort trainierten Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Cottbus/Chóśebuz zusammen mit dem DLRG Stadtverband Cottbus e. V. verschiedene Maßnahmen der Wasserrettung. Hintergrund ist die regelmäßige Zusammenarbeit von Feuerwehr und DLRG bei Einsätzen an Badegewässern, insbesondere in den Sommermonaten.
Ziel der Ausbildung war es, die jeweiligen Rettungsmittel und Rettungstechniken kennenzulernen und die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren.
Beteiligte und Inhalte der Ausbildung
An der Ausbildung nahmen 14 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren des Löschzuges Nord sowie acht Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr teil. Unter Anleitung der Wasserretter des DLRG wurde der zielgenaue Einsatz verschiedener Rettungsmittel geübt.
- Wurfsack
- Feuerwehrleine
- Rettungsring
Darüber hinaus wurden verschiedene Techniken zur Rettung und zum Transport von Personen an Land vorgestellt und praktisch trainiert. Zum Einsatz kamen dabei:
- Rettungsboje
- Gurtretter
- SUP
- Spineboard
Bedeutung gemeinsamer Übungen
Nach Angaben der Feuerwehr haben beide Maßnahmen erneut gezeigt, wie wichtig regelmäßige gemeinsame Übungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Einsatz sind. Die Feuerwehr der Stadt Cottbus/Chóśebuz dankte der BTU Cottbus-Senftenberg, dem DLRG Stadtverband Cottbus e. V. sowie allen beteiligten Organisationen und Einsatzkräften für die Unterstützung und die Durchführung der Ausbildungs- und Übungsmaßnahmen.
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