Cottbus setzt auf Inklusion mit S(ch)ichtwechsel

Ein Koch erlebt den Verwaltungsalltag und fördert Barriereabbau in der Stadtverwaltung

Von Redaktion Cottbus
Cottbus setzt auf Inklusion mit S(ch)ichtwechsel
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Die Stadtverwaltung Cottbus/Óśebuz engagiert sich kontinuierlich für Inklusion und Teilhabe am Arbeitsleben. Im Rahmen des bundesweiten Projekts S(ch)ichtwechsel ermöglichte die Verwaltung einem externen Teilnehmer einen praxisnahen Einblick in die eigenen Strukturen – und setzte damit ein Zeichen für mehr Chancengleichheit im Berufsalltag.

Ein Tag Arbeitsplatztausch im Zeichen der Inklusion

Am 25. September 2025 beteiligte sich die Stadtverwaltung Cottbus/Óśebuz am bundesweiten Projekt S(ch)ichtwechsel. Das Ziel: Durch einen eintägigen Arbeitsplatztausch sollten neue Perspektiven auf die Teilhabe am Arbeitsleben geschaffen und persönliche Begegnungen gefördert werden. Unterstützt wurde die Aktion von der Stabsstelle Wirtschaft der Stadtverwaltung.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand Herr Brüst, gelernter Koch und Mitarbeiter in der Nascherei, der sich aktiv einen Tag lang in die Arbeit der Stabsstelle Wirtschaft einbringen konnte. Herr Brüst engagiert sich bereits als Beirat für Menschen mit Behinderungen und signalisiert damit sein großes Interesse an gesellschaftlicher Teilhabe sowie beruflicher Entwicklung, insbesondere im Bereich der Büroarbeit.

Praktische Erfahrungen in der Verwaltung

Während seines Projekttages übernahm Herr Brüst vielfältige Aufgaben: Die Erstellung von Übersichten, organisatorische Abstimmungen zur bevorstehenden Veranstaltung „Nacht der kreativen Köpfe“ und die Teilnahme an regelmäßigen Besprechungsroutinen wie dem Jour Fixe ermöglichten ihm einen umfassenden Einblick in den Alltag der Verwaltung.

Zur Abrundung seines Austauschtages besuchte Herr Brüst gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen außerdem den Tierpark. Dies schuf Raum für persönliche Gespräche und den informellen Austausch – ein zentraler Aspekt des Projekts, der Barrieren abbauen und Verständnis fördern soll.

Wertvolle Impulse für Arbeitgeber und Teilnehmende

Mit dem S(ch)ichtwechsel schafft die Lebenshilfe Werkstätten in Hand als Initiatorin eine Plattform, auf der Menschen mit und ohne Behinderungen in neue Rollen schlüpfen können. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, neue berufliche Perspektiven zu eröffnen und den Dialog zwischen verschiedenen Arbeitswelten zu stärken.

Für die Stadtverwaltung Cottbus/Óśebuz war dies nicht das erste Mal: Die wiederholte Teilnahme unterstreicht das Engagement der Stadt für Inklusion im Berufsleben.

Ausblick und nachhaltige Wirkung

Durch Aktionen wie den S(ch)ichtwechsel werden nicht nur individuelle Kompetenzen gestärkt, sondern auch wichtige Impulse für die Weiterentwicklung inklusiver Arbeitsstrukturen gesetzt. Langfristig profitieren davon sowohl die Teilnehmenden als auch die beteiligten Institutionen.

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