Wiederherstellung an der Grundschule Schönow schreitet voran
Rettungswege gesichert, Schulbetrieb und Einschulungsveranstaltung am kommenden Samstag möglich

Zügiger Baufortschritt an der Grundschule Schönow
Nach dem im Mai 2026 aufgetretenen schweren Wasserschaden an der Grundschule Schönow kommen die Wiederherstellungsarbeiten nach Angaben der Stadtverwaltung weiter voran. Ziel sei es, den Schulbetrieb so reibungslos wie möglich zu gestalten und die Sicherheit aller Schülerinnen und Schüler sowie des Personals jederzeit zu gewährleisten.
Als Ursache des Schadens nennt die Stadt mehrere Leckagen im Heizleitungssystem. Dank der Zusammenarbeit zwischen Schulleitung, Hausmeister, Stadtverwaltung und den beauftragten Fachfirmen seien die kurzfristigen Ziele zum Schuljahresbeginn erreicht worden.
Die Rettungswege sind gesichert, sodass der Schulbetrieb sicher aufgenommen werden kann. Auch die Einschulungsveranstaltung am kommenden Samstag kann vor Ort in der Grundschule stattfinden.
Bernaus Bürgermeister André Stahl erklärte mit Blick auf die laufenden Arbeiten und die Kinder, die ab Montag an der Grundschule Schönow lernen: „Dass die Arbeiten vor Ort so gut vorankommen, ist sehr erfreulich – gerade mit Blick auf die 109 Erstklässlerinnen und Erstklässler, die ab Montag an der Grundschule Schönow lernen und sich in der neuen Umgebung trotz aller Widrigkeiten wohl und sicher fühlen sollen“.
In den vergangenen Monaten wurden den Angaben zufolge der komplette Rückbau der geschädigten Bodenaufbauten, also Beläge, Gussasphalt und Dämmungen, sowie die Desinfektion der Flächen abgeschlossen. Nun konzentrieren sich die Arbeiten auf den Wiederaufbau. Dazu gehört die vollständige Erneuerung des Heizleitungssystems sowie die fortlaufende Verlegung der neuen Fußbodendämmung, die in Mensa und Foyer als Nächstes ansteht.
Bauamtsleiterin Frau Rochow sagte, die besonders lärmintensiven Arbeiten seien bewusst in die Sommerferien gelegt worden, um den Schulstart so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Insgesamt müssten rund 930 Quadratmeter Fläche saniert werden. Dafür seien zwölf Monate vorgesehen, man hoffe jedoch, die Arbeiten früher abschließen zu können.
Nach Schulbeginn werden die Sanierungsarbeiten in den abgegrenzten Baustellenbereichen fortgeführt. Für den Schulalltag gibt es vorübergehend noch kleine Einschränkungen: Der direkt am Rettungsweg liegende Computerraum kann derzeit noch nicht genutzt werden, und die Parkmöglichkeiten vor der Turnhalle bleiben voraussichtlich noch für etwa zwei bis drei Monate eingeschränkt. Das Sekretariat ist für Eltern, Lehrkräfte und Schulkinder jedoch wie gewohnt erreichbar.
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