Welt-Alzheimertag am 21. September: Informations- und Beratungsangebote in Bernau
Auf die Alzheimer-Krankheit sowie die Situation von Betroffenen und Angehörigen aufmerksam machen

Am 21. September wird weltweit auf den Welt-Alzheimertag aufmerksam gemacht. Der Aktionstag will auf die Krankheit und vor allem auf die Situation der Betroffenen sowie ihrer Angehörigen hinweisen.
Die Alzheimer-Krankheit führt zum Abbau von Nervenzellen im Gehirn und damit zu Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, Sprachstörungen sowie Störungen des Denk- und Urteilsvermögens und zu Wesensveränderungen. Weltweit sind mehr als 55 Millionen Menschen davon betroffen, in Deutschland etwa 1,8 Millionen.
Anlaufstellen in Bernau
In Bernau gibt es verschiedene medizinische Einrichtungen wie die Brandenburgklinik oder die GGAB, die auf die medizinische Betreuung und Behandlung von an Alzheimer erkrankten Menschen spezialisiert sind. Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige ist neben den medizinischen Einrichtungen auch das Gesundheitsamt des Landkreises, wo es Beratungsangebote gibt, zum Beispiel beim Pflegestützpunkt Barnim.
Der Pflegestützpunkt Barnim ist an jedem ersten und dritten Freitag im Monat von 10 bis 13 Uhr im Treff23 in der Breitscheidstraße 43 zu finden.
Selbsthilfegruppe und Bibliothek
Darüber hinaus gibt es die Selbsthilfegruppe „Angehörige von Demenzerkrankten“. Die offenen Treffen finden immer am letzten Freitag im Monat von 16.30 Uhr bis 18 Uhr im Kneipp-Begegnungszentrum am Friedenstaler Platz 34 statt.
Auch die Stadtbibliothek in Bernau bietet ein umfangreiches Literaturangebot. Nach Angaben von Bibliotheksleiterin Gabriele Karla gibt es dort Fachliteratur für Angehörige, aber auch Literaturangebote für die Betroffenen selbst. Aufgrund wiederkehrender Nachfragen habe die Bibliothek verschiedene Medien beschafft, die den Lese-Bedürfnissen von Alzheimer-Betroffenen angepasst sind.
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