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Bernau stellt erste Ergebnisse des Starkregenkonzepts vor

Stadt Bernau stellt Ergebnisse vor
Die Stadt Bernau arbeitet an einem Handlungskonzept gegen Starkregen.
Die Stadt reagiert damit auf Starkregenereignisse aus dem Sommer 2019.
Am Donnerstag, dem 17. September, gab es eine öffentliche Veranstaltung.
Bei der Veranstaltung stellte die Stadt erste Ergebnisse vor.
Gefahrenkarten zeigen besonders betroffene Bereiche
Im Mittelpunkt standen Gefahrenkarten.
Die Gefahrenkarten zeigen gefährdete Bereiche im Bernauer Stadtgebiet.
Die Karten bewerten die Gefährdung bei Starkregenereignissen.
Grundlage dafür ist die Topografie.
Die Topografie beschreibt die Geländeform und die Lage im Raum.
Die Stadt stellte auch die Risikoanalyse als nächsten Schritt vor.
Außerdem stellte die Stadt generelle Maßnahmen für Kommunen vor.
Die Stadt stellte außerdem generelle Maßnahmen für Privatpersonen vor.
Bürger bringen Hinweise in die Gespräche ein
Die Stadt ordnete die Veranstaltung als Austausch mit Bürgern ein.
Nach Angaben der Stadt benannten Teilnehmende Probleme und Bereiche.
Diese Bereiche waren nach Angaben der Stadt bisher nicht berücksichtigt.
Die Klimabeauftragte Andrea Liebner zählte mehr als 50 Teilnehmende.
Die Klimabeauftragte Liebner zählte die Teilnehmenden nach Angaben der Stadt.
Die Gespräche gingen nach dem offiziellen Programm weiter.
Die Teilnehmenden waren noch bis 20.30 Uhr im Gespräch.
Hintergrund ist die Erwartung häufiger Starkregen
Klimaforschende erwarten häufigere Starkregenereignisse.
Die Erwartungen steigen nach Prognosen der Klimaforschenden.
Das Risiko lokaler Überschwemmungen nimmt dadurch stark zu.
Deshalb beschloss die Stadtverordnetenversammlung Ende 2025 das Projekt.
Die Stadtverordnetenversammlung beschloss die Erstellung eines Handlungskonzepts.
Das Thema lautet Starkregen.
Ökofilmgespräch folgt auf die Infoveranstaltung
Nach der Infoveranstaltung folgte ein Ökofilmgespräch.
Das Ökofilmgespräch behandelte die Dokumentation „Risiko Extremwetter – Gewitter, Hagel und Starkregen“.
Prof. Hermann Lotze-Campen war als Gast dabei.
Er kommt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.
Stephan Garkisch war ebenfalls zu Gast.
Stephan Garkisch kommt aus der Geschäftsführung des Wasser- und Bodenverbands Finowfließ.
Eva Wiktorowski war ebenfalls zu Gast.
Eva Wiktorowski arbeitet in der Abteilung Stadtentwässerung der PFI Planungsgemeinschaft GmbH.
Die Stadt Bernau beauftragte dieses Unternehmen mit dem Starkregenkonzept.
Das Gespräch moderierte Katrin Springer.
Katrin Springer leitet die Ökofilmtour.
Wer organisierte die Veranstaltung
Der Förderverein für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz e.V. war Veranstalter.
Der Förderverein arbeitete dabei mit BarnimDenktWeiter zusammen.
BarnimDenktWeiter ist die Regionalgruppe Barnim Süd BUND e.V.
Zusätzlich war die Stadt Bernau beteiligt.
Maßnahmenkatalog soll aus Analyse folgen
Als nächster Schritt folgt ein Maßnahmenkatalog.
Der Maßnahmenkatalog soll aus den Ergebnissen der Gefährdungs- und Risikoanalyse abgeleitet werden.
Die Stadt nennt bereits laufende Aktivitäten im Stadtgebiet.
Zu den Aktivitäten zählen Entsiegelungsmaßnahmen.
Zu den Aktivitäten zählen Renaturierungen.
Die Stadt plant außerdem eine öffentliche Darstellung der Starkregengefahren.
Die Stadt will die Daten im Geoportal der Stadt bereitstellen.
Förderung und Projektbetreuung
Die Erstellung des Handlungskonzepts wird gefördert.
Gefördert wird das Konzept vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz.
Gefördert wird das Konzept auch vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.
Die Förderung erfolgt im Programm „Anpassung an den Klimawandel in den Bereichen Starkregenvorsorge sowie denkmalgeschützte Garten- und Parkanlagen im Land Brandenburg“.
Die Förderung wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.
Die Projektbetreuung übernimmt die ILB.
ILB steht für Investitionsbank des Landes Brandenburg.