Einsatz für die Tiere: Neue Fledermausquartiere im Beelitzer Stadtpark

NABU und Stadt Beelitz laden zur Aktionswoche – Helfer sind willkommen!

Von Redaktion Beelitz
Einsatz für die Tiere: Neue Fledermausquartiere im Beelitzer Stadtpark
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Eine neue Heimat für Fledermäuse im Beelitzer Stadtpark

Der Beelitzer Stadtpark steht im Rampenlicht der Naturschutzbemühungen, da er durch seine Lage an der Nieplitz wie geschaffen ist, um ein Paradies für Tier- und Pflanzenarten darzustellen. Damit künftig auch noch mehr Fledermausarten dort ein Zuhause finden, schreiten die NABU-Ortsgruppe und die Stadt tatkräftig zur Tat.

Neues vom Fledermausquartier-Projekt

Am 22. Februar ist es soweit: Um 10 Uhr treffen sich Mitglieder und Unterstützer der NABU-Ortsgruppe an der historischen Wassermühle, um 15 neue Fledermaushöhlen im Stadtpark aufzuhängen. Es sind alle helfenden Hände willkommen.

Interessierte bekommen außerdem die Gelegenheit, bei der Reinigung der vielzähligen Nistkästen zu helfen, die bereits vor der Landesgartenschau angebracht wurden und seitdem als Zuhause für viele Vogelarten dienen.

Ein Paradies für Fledermäuse und Vögel

Dr. Matthias Schulte, ein Diplom-Biologe und Berater der Stadt beim Kauf der Höhlen, weist darauf hin, dass der Park durch seine alten Weiden, den Mühlenteich und die Nähe zur Nieplitz ein idealer Lebensraum für Fledermäuse ist. Fledermausarten wie der Abendsegler oder die Mückenfledermaus sind hier heimisch und erweisen der Stadt obendrein einen Dienst: Letztere verzehrt pro Nacht mehrere Tausend Mücken.

Engagement für die Natur

  • NABU-Ortsgruppe Beelitz: Aktiv in der Reinigung und dem Monitoring von Nistkästen.
  • Stadtpark und Stadtwald: Pflege und Neuinstallation von Fledermausquartieren sowie Unterstützung bei Neupflanzungen.
  • Gabriele Schießke, Vorsitzende der NABU-Ortsgruppe, betont die Bedeutung ihrer Arbeit, sowohl im Park als auch im Stadtwald, um die Artenvielfalt zu fördern.

    Unterstützung von der Stadtverwaltung

    Bürgermeister Bernhard Knuth ist stolz auf das Engagement der Bürger und bestätigt, dass auch die Stadtverwaltung durch verschiedene Projekte, wie die Teilrenaturierung der Nieplitz oder Baumpflanzaktionen, zur biologischen Vielfalt beiträgt.

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