Gesundheitsetat 2026: Fokus auf Prävention und Frauengesundheit

Bundeshaushalt stärkt Prävention chronischer Krankheiten und fördert Forschung zu Endometriose, Wechseljahren und Geburtshilfe

Von Redaktion
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Der Bundeshaushalt 2026 setzt wichtige Akzente zur Stärkung der Prävention und Verbesserung der Frauengesundheit. In der jüngsten Bereinigungssitzung hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages den Etat des Bundesministeriums für Gesundheit final beraten und entschieden, gezielt in diese Bereiche zu investieren. Damit verfolgt die Koalition das Ziel, sowohl die Gesundheitsförderung als auch die Prävention nachhaltig auszubauen.

Gesundheitsförderung und Prävention im Mittelpunkt

Christian Haase, haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, betont: „Der Koalitionsvertrag hat uns vorgenommen, die Gesundheitsförderung entschieden voranzutreiben – wir halten Wort. Es ist eine Zukunftsaufgabe mit klarer Wirkung: Sie schafft gesunde Lebensjahre, stärkt die Lebensqualität und entlastet langfristig unser Gesundheitssystem. Dass jeder investierte Euro ein Vielfaches zurückgibt, zeigt: Vorsorge ist kein Kostenpunkt, sondern eine Investition in die Gesundheitschancen unseres Landes.“

In diesem Sinne setzt der Gesundheitsetat klare Zukunftsakzente. Durch die gezielte Stärkung der Prävention sollen chronische Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen möglichst frühzeitig verhindert werden. Die hierfür vorgesehenen Investitionen sollen dazu beitragen, die gesundheitlichen Chancen der Bevölkerung insgesamt zu verbessern und das Gesundheitswesen langfristig zu entlasten.

Ausbau der Prävention und Suchtpolitik

Peter Aumer, zuständiger Berichterstatter für den Gesundheitsetat, erläutert: „Eine starke Gesundheitskompetenz ist zentral, damit Erkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen gar nicht erst entstehen. Dies wollen wir weiter forcieren und erhöhen hier die Mittel zur gesundheitlichen Prävention für die Bevölkerung um 1 Million Euro. Für Prävention und Aufklärung im Bereich Sucht- und Drogenpolitik stellen wir zusätzlich 4 Millionen Euro bereit. Damit stärken wir frühzeitige Hilfe und Information. Ziel ist es, Jugendliche und Familien besser zu schützen, Risiken klar zu benennen und Hilfsangebote enger zu vernetzen.“

  • 1 Million Euro zusätzlich für Prävention chronischer Erkrankungen
  • 4 Millionen Euro mehr für Sucht- und Drogenprävention sowie Aufklärung
  • Stärkere Vernetzung und niedrigschwellige Hilfsangebote für Jugendliche und Familien
  • Frauengesundheit im Fokus

    Ein weiterer Schwerpunkt des Gesundheitsetats ist die Verbesserung der Frauengesundheit. Dafür wird ein mehrjähriges Forschungsprogramm eingerichtet, das gezielt praktische Fragestellungen wie Endometriose, Wechseljahre und Geburtshilfe wissenschaftlich und versorgungsnah beleuchtet. Ziel ist es, Versorgungslücken zu schließen und bundesweit Lösungen umzusetzen.

    • Start eines mehrjährigen Forschungsprogramms für Frauengesundheit
    • Handlungsfelder: Endometriose, Wechseljahre, Geburtshilfe
    • Bundesweite Umsetzung praxisnaher Lösungen
    • Langfristige Perspektiven und gesellschaftliche Bedeutung

      Die beschlossenen Maßnahmen unterstreichen die Bedeutung von Prävention und einer modernen, geschlechtersensiblen Gesundheitsversorgung. Durch die gezielten Investitionen werden wichtige Gesundheitsrisiken frühzeitig adressiert und das öffentliche Gesundheitswesen besser auf kommende Herausforderungen vorbereitet.

      Die Koalition setzt damit sichtbare Zeichen für Vorsorge und die Stärkung spezieller Gesundheitsbereiche. Ob bei der Bekämpfung chronischer Krankheiten, der Aufklärungsarbeit im Suchtbereich oder in der gezielten Förderung von Frauengesundheit – der Bund investiert in eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung.

      Pressemitteilung der CDU/CSU-Bundestagsfraktionhttps://www.presseportal.de/pm/7846/6158091

      Mit dem neuen Gesundheitsetat wird der Weg zu mehr Lebensqualität und einer starken Präventionskultur in Deutschland weiter geebnet.

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