ARD zeigt Stärke bei BLUE HOUR zur Berlinale

800 Filmschaffende diskutieren Vielfalt und gesellschaftliche Relevanz deutscher Fiktion

Von Redaktion

Die ARD präsentierte sich beim Auftaktwochenende der Berlinale 2026 als starke Stimme für deutsche Fiktion. Im Rahmen der traditionellen BLUE HOUR versammelte der Sender Filmschaffende, Schauspielende sowie zahlreiche Kreative im historischen Telegraphenamt Berlins. Das Get Together bot Raum für Austausch und das gemeinsame Bekenntnis zu vielfältigen, relevanten Inhalten, die ein breites Publikum ansprechen wollen.

Fiktion als gesellschaftlicher Spiegel

Die Bedeutung der fiktionalen Formate unterstrich Olga Strobl, Programmdirektorin der ARD, in ihrer Ansprache: "Fiktion ist Teil unseres Auftrags als Spiegel der Gesellschaft: Filme zeigen, was bewegt und welche Fragen die Menschen beschäftigen. Unsere Geschichten sind dabei so facettenreich wie die Gesellschaft selbst. Die Kreativbranche findet stets die besten Erzählformen und setzt neue Maßstäbe, die berühren – das treibt uns täglich an und verbindet uns."

Kreative Vielfalt und Verantwortung

Thomas Schreiber, Geschäftsführer der Degeto Film, betonte die Rolle der Kreativen und die Notwendigkeit eines offenen Austauschs: "Fiktion lebt von der Kraft der Kreativen, die Geschichten zum Leben erwecken. Wenn ich auf meinen eigenen Weg zurückblicke, dann waren es Innovation, Erfahrung, Mut und Verlässlichkeit, deren Balance den Unterschied gemacht hat. Diese Haltung ist heute wichtiger denn je, um die Zukunft aktiv zu gestalten: indem wir Transformation ermöglichen und Verantwortung übernehmen. Sowohl etablierte Künstlerinnen und Künstler als auch junge Talente gezielt zu fördern gelingt nur im offenen, ehrlichen Austausch. Genau dafür steht die ARD."

Vielfalt aus allen Regionen

Auch die lokale Verankerung des fiktionalen Angebots wurde hervorgehoben. Björn Wilhelm, ARD-Fiktion-Koordinator, erklärte: "Unsere Fiktion erzählt Geschichten aus Deutschland – aus allen Regionen: Großstädten, Vororten, Küsten und ländlichen Räumen. Immer nah an den Lebenswelten der Menschen, die dort wohnen. Gerade die lokale Verankerung unserer Inhalte macht sie besonders. Die Vielfalt von Krimi-Marken bis zu modernen Serien macht sie einzigartig. Gemeinsam mit starken Partnern innerhalb und außerhalb der ARD werden wir auch künftig Außergewöhnliches schaffen."

Bedeutende Persönlichkeiten der Branche vor Ort

Die BLUE HOUR lockte rund 800 Gäste an, darunter zahlreiche prominente Namen aus Film und Fernsehen. Zu den Anwesenden zählten unter anderem:

  • Diana Amft
  • Jasna Fritzi Bauer
  • Carlotta Bähre
  • Emil
  • Oskar Belton
  • Christian Berkel
  • Samirah Breuer
  • Vladimir Burlakov
  • Yvonne Catterfeld
  • Daniel Donskoy
  • Heino Ferch
  • Veronica Ferres
  • Ulrike Folkerts
  • Melika Foroutan
  • Annette Frier
  • Lucas Gregorowicz
  • Edin Hasanovic
  • Harriet Herbig-Matten
  • Charly Hübner
  • Hannes Jaenicke
  • Weitere bekannte Persönlichkeiten sowie zahlreiche Künstlerinnen, Künstler und junge Talente
  • Die Gästeliste verdeutlicht die große Bandbreite und die Vernetzung der deutschen Kreativszene.

    Ausblick und Engagement der ARD

    Mit dem klaren Bekenntnis zu Qualität, Vielfalt und Verantwortung positioniert sich die ARD auch 2026 als verlässlicher Partner für die Kreativbranche. Das Ziel, gemeinsam neue Maßstäbe für fiktionale Inhalte zu setzen und die gesellschaftliche Relevanz zu unterstreichen, spiegelt sich im Austausch und in den geplanten Projekten wider.

    Die Veranstaltung und die Wortmeldungen der Verantwortlichen zeigen: Fiktion aus Deutschland bleibt lebendig, relevant und vielfältig – mit der ARD als Motor für künstlerischen Austausch und gesellschaftlichen Diskurs.

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