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Betreff: PI | Lübben | Städtepartnerschaftsjubiläum | Rosenpflanzung und Sonderausstellung
Sehr geehrte Medienvertreter*innen,
anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Lübben und Neunkirchen pflanzten Bürgermeister Jens Richter, Oberbürgermeister Jörg Aumann (Neunkirchen) und Bürgermeister Dominik Tomiak (Wolsztyn) gemeinsam die Strauchrose "Eden Rose 85" - als Zeichen der Verbundenheit der drei Partnerstädte. Zudem wurde an dem Wochenende die Sonderausstellung "Freundschaft. 40 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Lübben und Neunkirchen" im Museum Schloss Lübben feierlich eröffnet.
Eine Rose als Zeichen der Verbundenheit: Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Lübben (Spreewald)/Lubin (Blota) und Neunkirchen (Saar) pflanzten die drei Bürgermeister der Partnerstädte am 24. Oktober gemeinsam eine Strauchrose der Sorte "Eden Rose 85". Bürgermeister Jens Richter, Oberbürgermeister Jörg Aumann aus Neunkirchen und Bürgermeister Dominik Tomiak aus Wolsztyn setzten damit ein sichtbares Zeichen für die gewachsene Freundschaft zwischen Lübben, Neunkirchen und Wolsztyn.
Die Rosenpflanzung knüpft zugleich an eine bereits bestehende Tradition an: Schon 2009 wurde im Rahmen der damaligen Begegnung eine "Rose ohne Grenzen" gepflanzt. Damals setzten der damalige Lübbener Bürgermeister Lothar Bretterbauer, Neunkirchens damaliger Oberbürgermeister Friedrich Decker und der damalige Bürgermeister von Wolsztyn, Andrzej Rogozinski, gemeinsam ein Zeichen der Verbundenheit. 17 Jahre später wird diese Idee mit den heutigen Amtsinhabern fortgeführt.
Die Rose "Eden Rose 85" steht dabei symbolisch für Beständigkeit und gemeinsames Wachstum. Was vor vier Jahrzehnten mit der Städtepartnerschaft zwischen Lübben und Neunkirchen begann, hat sich zu einem partnerschaftlichen Dreieck entwickelt, das durch persönliche Begegnungen, gegenseitige Besuche und gemeinsame Projekte lebendig gehalten wird.
"Städtepartnerschaften leben nicht von Verträgen, sondern von den Menschen, die sie mit Leben füllen. Die Rose erinnert uns daran, dass aus einer Partnerschaft über Jahrzehnte eine echte Freundschaft wachsen kann. Dass wir heute gemeinsam mit Neunkirchen und Wolsztyn diese Rose pflanzen, ist deshalb ein besonders schönes Zeichen unseres Jubiläums", sagt Bürgermeister Jens Richter.
40 JAHRE, DREI STÄDTE, EINE GEWACHSENE FREUNDSCHAFT
Die Städtepartnerschaft zwischen Lübben und Neunkirchen wurde im November 1986 im Wappensaal des Lübbener Schlosses unterzeichnet. Sie war die zweite innerdeutsche Städtepartnerschaft Lübbens. Im September 1993 wurde die Partnerschaft zwischen Lübben und Wolsztyn vertraglich besiegelt. Im Oktober 2010 folgte die Städtepartnerschaft zwischen Wolsztyn und Neunkirchen. Damit entstand ein partnerschaftliches Netzwerk, das heute drei Städte in Deutschland und Polen miteinander verbindet.
Das 40-jährige Jubiläum der Partnerschaft zwischen Lübben und Neunkirchen bietet deshalb auch Gelegenheit, auf die gemeinsame Geschichte zurückzublicken und die Beziehungen der drei Partnerstädte sichtbar zu machen.
SONDERAUSSTELLUNG UND BUCH ZUM JUBILÄUM
Einen besonderen Beitrag dazu leistet das Museum Schloss Lübben mit der Sonderausstellung "Freundschaft. 40 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Lübben und Neunkirchen". Die Ausstellung entstand mit Unterstützung des Lübbener Städtepartnerschaftsvereins und des Neunkirchener Archivs und zeichnet die Entwicklung der Beziehungen zwischen den drei Städten nach. Zur Ausstellung erscheint zudem ein begleitendes Buch. Die Publikation ist für 14,00 € im Museum Schloss Lübben erhältlich. Ermöglicht wurde das Buch durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins des Museums, der Stadt Lübben (Spreewald)/Lubin (Blota), des Landkreises Dahme-Spreewald sowie der Stiftung Dahme-Spreewald der Mittelbrandenburgischen Sparkasse.
Die feierliche Eröffnung der Ausstellung mit Buchpräsentation fand am 24. Oktober im Museum Schloss Lübben statt. Begleitet wurde die Eröffnung vom "Grünen Sofa" und einem musikalischen Programm. Die Ausstellung ist bis zum 13. Februar 2027 zu sehen. Auch in Neunkirchen wird die Ausstellung präsentiert.
Der Gegenbesuch zum Jubiläum in Neunkirchen findet vom 20. bis 22. November statt. Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und vom Partnerschaftsverein werden nach Neunkirchen reisen und den Austausch pflegen.
HINTERGRUND ZUR ROSENINSEL
Am 30. Juni 2024 wurde die Roseninsel feierlich auf die Schlossinsel verlegt. Seitdem können Bürger*innen und Gäste dort rund 70 Rosen entdecken. Ursprünglich war die Tradition von Familie Muschick ins Leben gerufen worden: Prominente Gäste der Stadt Lübben (Spreewald)/Lubin (Blota) pflanzten bei ihrem Besuch Rosen auf der damaligen Roseninsel. Die erste Rose setzte im Jahr 2002 Wolfgang Schmidt, Büroleiter des Landrates Dahme-Spreewald. Es folgten zahlreiche Pflanzungen durch Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Musik und Sport. Nach dem Tod von Ferdinand Muschick im Jahr 2021 führten seine Ehefrau Ingetraud Muschick und Sohn Sylko Muschick die Tradition fort und übergaben sie 2024 offiziell an die Stadt Lübben.
Anbei finden Sie die Pressemitteilung und Bildmaterial [v. l. n. r. Dominik Tomiak, Jörg Aumann, Jens Richter©Stadt Lübben, B. Möbes]. Die Verwendung des Bildmaterials zur Pressemitteilung ist bei Nennung des Namens des Rechteinhabers/Fotografen vergütungsfrei gestattet. Das Bildmaterial darf nur in Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Pressemitteilung verwendet werden. Weitere Infos finden Sie auch auf luebben.de. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich gern an mich.
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