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Betreff: Poststraße 29 ist Denkmal des Monats und Ort der Ausstellung „Gesichter. Orte. Spuren.“
Sehr geehrte Journalistinnen und Journalisten,
Es ist sind großartige Blicke in die Beelitzer Stadtgeschichte, die Besucher ab sofort in der Poststraße 29 erhalten: Mitarbeiter der Fleischerei Becker, die in den 1930er Jahren stolz mit einer Kuh vor ihrem Hof stehen. Ein kleiner Junge im Matrosenanzug auf seinem Schaukelpferd. Historische Hochzeitspaare und viele, viele Beelitzerinnen und Beelitzer. Die Ausstellung „Gesichter. Orte. Spuren.“ wurde heute im Beisein vieler Ehrengäste eröffnet – und gleichzeitig wurde das Gebäude in der Poststraße 29 von der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg zum Denkmal des Monats ernannt. Anbei die entsprechende Pressemitteilung, für Nachfragen bin ich selbstverständlich erreichbar.
Fotos der Ausstellungseröffnung finden Sie unter https://cloud.beelitz.de/index.php/s/fGX3s6YcGsJAEER (Fotos: Stadt Beelitz)
Einmalige Einblicke in die Beelitzer Stadtgeschichte
Poststraße 29 ist Denkmal des Monats und Ort der Ausstellung „Gesichter. Orte. Spuren.“
Es ist sind großartige Blicke in die Beelitzer Stadtgeschichte, die Besucher ab sofort in der Poststraße 29 erhalten: Mitarbeiter der Fleischerei Becker, die in den 1930er Jahren stolz mit einer Kuh vor ihrem Hof stehen. Ein kleiner Junge im Matrosenanzug auf seinem Schaukelpferd. Historische Hochzeitspaare und viele, viele Beelitzerinnen und Beelitzer. Die Ausstellung „Gesicherter. Orte. Spuren“ zeigt das Alltagsleben in der Ackerbürgerstadt vor rund 100 Jahren. Am heutigen Dienstag wurde sie in der Poststraße 29 eröffnet – und gleichzeitig wurde das Gebäude zum Denkmal des Monats gekürt.
„Ich freue mich sehr, dass heute viele besondere Gäste anwesend sind: Frau Christa Wolters, die uns die historischen Glasplatten mit den einmaligen Aufnahmen überlassen hat. Die kleinen Schätze wurden in der früheren Dunkelkammer der Drogerie in der Poststraße 13 entdeckt. Herr Raimund Petrasch hat sie in mühevoller Arbeit gereinigt, aufbereitet und digitalisiert. Und die Firma Licht und Werbung Schumach hat daraus diese beeindruckende Ausstellung konzipiert“, so Bürgermeister Bernhard Knuth.
Besucherinnen und Besucher können sich ab sofort donnerstags und samstags von 11 bis 17 Uhr selbst ein Bild der Ausstellung machen – und wer Personen oder Orte erkennt, kann seine Hinweise direkt auf eine Postkarte für die Museumsmitarbeiter schreiben.
Mit der Ausstellungseröffnung sind die historischen Räume des 1817 als kleinem Wohnhaus errichteten Gebäudes erstmals öffentlich zugänglich. Die Stadt konnte das seit Mitte der 90er Jahre leerstehende Haus mit Hilfe einer 80-prozentigen Förderung durch Bund und Land sanieren, wofür rund 600.000 Euro investiert worden sind.
„Solche Gebäude zu erhalten, ist auch für unser Handwerk unglaublich wichtig. Wo sonst können sie noch echte historische Handwerkstechnik üben und einsetzen. Zudem prägen die Gebäude unsere Innenstädte. Die Poststraße 29 ist inzwischen das 12. Gebäude, das in Beelitz als Denkmal des Monats ausgezeichnet worden ist“, so Gerald Lehmann, stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg.
Bettina Monschein vom Sanierungsträger Stadtkontor erinnerte in ihrer Rede daran, dass das Ensemble vor der Sanierung so marode war, dass der Regen bis ins Erdgeschoss des Wohnhauses drang und der Lehm-Fachwerkbau im Hof sogar einsturzgefährdet war. Es sei wunderbar, dass diese Räume nun wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
Einer der ersten Besucher war Werner Höfchen, der in diesem Haus geboren worden ist und mehr als 20 Jahre hier gelebt hat. Er hatte auch historische Fotos aus den 70er Jahren dabei: Wo heute eine junge Frau mit Blumenstrauß in der Hand die Gäste stolz vom Fotoaufsteller anblickt, stand einst sein Kachelofen. „In der Erinnerung war das alles größer und die Räume höher. Das Gedächtnis täuscht einen da ja doch. Aber es ist toll, dass das Haus heute wieder in so einem hervorragenden Zustand ist und jeder hier den großartigen Blick in die Stadtgeschichte werfen kann“, beschreibt er seine Gefühle.
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