Neues Begegnungscafé in Finsterwalde eröffnet

Ökumenisches Café „Martha“ fördert soziale Gemeinschaft mit fairem Kaffee und Veranstaltungen

Neues Begegnungscafé in Finsterwalde eröffnet
Bild zum Beitrag© Finsterwaldes Redaktion

Am Freitag, den 12. September, wurde in Finsterwalde ein neues Kapitel ökumenischer Zusammenarbeit aufgeschlagen: Die evangelische Trinitatis- und die katholische Kirchengemeinde eröffneten gemeinsam das Begegnungscafé „Martha“ in der Berliner Straße 19. Zahlreiche Gäste waren gekommen, um den Startschuss für dieses besondere Projekt mitzuerleben.

Ein Ort der Begegnung und des Austauschs

Das Café Martha versteht sich als offener Treffpunkt mitten in Finsterwalde, getragen von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, bei fair gehandeltem Kaffee und selbstgebackenen Süßigkeiten innezuhalten und mit anderen ins Gespräch zu kommen. Ein integrativer Ansatz, der Gemeinschaft und niederschwelligen Austausch in den Mittelpunkt stellt.

Neben dem laufenden Café-Betrieb sind verschiedene Veranstaltungen, kreative Aktionen und Gesprächsrunden geplant, um den sozialen Mehrwert weiter auszubauen.

Zusammenhalt durch Engagement

Bei der feierlichen Eröffnung waren Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und der Stadt anwesend. Sie dankten besonders den engagierten Ehrenamtlichen, deren Einsatz das Projekt erst möglich macht. Der Wert des Begegnungscafés wurde von den Anwesenden hervorgehoben: „Ein wertvoller Ort, an dem Finsterwalder spürbar wird – offen, nahbar, mitten in unserer Stadt.“

Biblischer Namensbezug als Leitmotiv

Der Name „Martha“ geht auf eine biblische Geschichte zurück, in der zwei Frauen Jesus begegnen: Die eine bewirtet, die andere hört zu. Das Gleichnis steht sinnbildlich für das Anliegen des Cafés – Gastfreundschaft, Zuhören und gemeinschaftliches Erfahren prägen das Konzept.

Perspektiven und Ausblick für das Café Martha

Das Projekt ist zunächst auf zwei Jahre angelegt und soll flexibel auf die Wünsche und Anforderungen der Menschen vor Ort reagieren. Schon jetzt zeigt sich: Das starke ehrenamtliche Engagement und die ökumenische Zusammenarbeit machen das Café Martha zu einem lebendigen Ort der Ermutigung und des Austauschs.

Jede und jeder ist eingeladen, die besondere Atmosphäre zu genießen, sich eine Auszeit zu gönnen oder einfach den Duft von frischem Kaffee und Kuchen auf sich wirken zu lassen.

Persönlichkeiten der Eröffnung

  • Pater Norbert Ensch (Pfarrer)
  • Thomas Köhler (Superintendent des Kirchenkreises Niederlausitz)
  • Jörg Gampe (Bürgermeister)
  • Markus Herrbruck (Pfarrer Evangelische Trinitatiskirchengemeinde)
  • Stephan Klimpke (Kirchenvorstand Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Mater Dolorosa, Rotary Club Finsterwalde)
  • Das Café Martha steht für Gastfreundschaft, Begegnung und ein gemeinsames Miteinander – Werte, die in Finsterwalde sichtbar gelebt werden.

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