Finsterwalde startet Jugendklimarat
Erster Workshop bringt Jugendliche zusammen, um kommunalen Klimaschutz aktiv mitzugestalten

Am 26. Januar 2026 ist der Startschuss für den ersten Workshop zum Jugendklimarat im Freizeitzentrum Finsterwalde gefallen. Mit diesem Auftakt wurde ein neues Beteiligungsformat für engagierte Jugendliche auf den Weg gebracht, das sich langfristig der Mitgestaltung kommunaler Klimaschutzthemen widmen soll.
Gelungener Auftakt für mehr Jugendbeteiligung
Die Initiative für den Workshop ging von Michael Miersch aus, der als Klimaschutzmanager und stellvertretender Bürgermeister den Jugendlichen eine Plattform schaffen wollte. Unterstützt wurde das Vorhaben von Sebastian Töpfer, Streetworker und Mitarbeiter des Freizeitzentrums, sowie einem Team von co2online aus Berlin. Auch Jugendklimaräte aus anderen Städten teilten ihre Erfahrungen, um die Gründung in Finsterwalde zu fördern.
Schwerpunkte und Arbeitsweise gemeinsam entwickelt
Der Workshop bot einen geschützten Rahmen, in dem die Teilnehmenden zentrale Fragen diskutierten: Welche Themen sind für junge Menschen besonders relevant? Wie könnte der Jugendklimarat in zehn Jahren aussehen? Und welche Wege der Zusammenarbeit und Kommunikation sind nachhaltig tragbar?
Langfristiges Ziel: Verbindliche Mitbestimmung im Klimaschutz
Michael Miersch hob hervor, dass der Jugendklimarat jungen Menschen dauerhaft die Möglichkeit geben soll, sich verbindlich einzubringen und Klimathemen vor Ort mitzugestalten. Das große Interesse und die Bereitschaft zur Mitarbeit unterstrichen bereits beim Auftakt die Relevanz des Projekts.
Wie geht es weiter?
Die im Workshop erarbeiteten Ergebnisse dienen als Grundlage für die nächsten Schritte. Schon im Februar sollen die Treffen fortgesetzt und die konkrete Struktur, die Themenfelder sowie die Arbeitsweise des zukünftigen Jugendklimarats weiter präzisiert werden.
Mit dem erfolgreichen Start des Workshops setzt Finsterwalde ein Zeichen für nachhaltige Jugendbeteiligung und gegen den Klimawandel. Die Weiterführung des Projekts dürfte zeigen, wie sich junge Stimmen künftig noch stärker in die lokale Klimapolitik einbringen können.
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