Finsterwalde erkunden: Der neue Audiowalk startet 2025
Digitaler Stadtrundgang zeigt die Industriegeschichte der Stadt auf Smartphone-Touren mit 13 Stationen – kostenlos und barrierearm

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Am Samstag, den 03. Mai 2025, steht in Finsterwalde ein neuartiges Kulturhighlight bevor: Um 10 Uhr wird der Audiowalk feierlich eröffnet, ein digital geführter Stadtrundgang, der die reichhaltige Industriegeschichte der Stadt auf eine innovative Weise erfahrbar macht. Diese zeitgemäße Form der Geschichtsvermittlung setzt auf das Smartphone der Teilnehmenden – via Audioinhalte werden sie durch bedeutende Stationen Finsterwaldes geleitet.
Ein Pilotprojekt verbindet Stadtgeschichte und moderne Technik
Der Audiowalk entstand im Rahmen des Pilotprojekts „Bewegende Geschichte – Finsterwalder Industriegeschichten-Format“. Bereits seit Oktober 2023 wird dieses Vorhaben maßgeblich vom Kulturverein K3 und der Stiftung Institut für Neue Industriekultur (GmbH) getragen. Die Entwicklung wurde unterstützt durch die Oscar-Kjellberg-Oberschule, das Sänger-Kaufmannsmuseum, die Kreismusik- und Kunstschule Gebrüder Graun sowie weitere lokale Partner.
So funktioniert der Audiowalk
Der digital geführte Spaziergang dauert rund 50 Minuten und verläuft über 13 Stationen, beginnend am Rathaus auf dem Marktplatz und endend an der Kulturweberei. Für die Teilnahme benötigen Interessierte nur ein Smartphone und Kopfhörer.
Stationen, Themen und Erlebnisse: „Zusammengeschweißt“ als Motto
Unter dem Titel „Zusammengeschweißt“ bietet der Audiowalk sowohl präzise Weganweisungen als auch packende Einblicke in die industrielle Entwicklung Finsterwaldes. Die Inhalte sind emotional erzählt und erzeugen durch die klangliche Gestaltung ein besonders eindrückliches Hörerlebnis. Die Route verbindet Orte und Geschichte zu einer neuen, akustischen Stadterkundung.
Das neue Freizeitangebot eignet sich sowohl für Interessierte an Stadtgeschichte als auch für Familien, Schulklassen oder Besucher, die Finsterwalde aus einer ungewöhnlichen Perspektive kennenlernen wollen.
Barrierearmut und Flexibilität für Teilnehmende
Ein entscheidender Vorteil des Formats liegt in seiner Flexibilität: Der Audiowalk kann ohne feste Startzeiten oder eine Stadtführung individuell erlebt werden. Dank der App steht das Angebot dauerhaft zur Verfügung. Lediglich ein Smartphone mit Internetzugang sowie Kopfhörer sind erforderlich.
Hintergründe und Förderung
Das Projekt wurde gemeinsam mit verschiedenen kulturellen und schulischen Partnern vorangetrieben, um Geschichte lebendig und zeitgemäß zugänglich zu machen. Die Oscar-Kjellberg-Oberschule, das Sänger-Kaufmannsmuseum und die Kreismusik- und Kunstschule Gebrüder Graun spielten dabei zentrale Rollen in der Entwicklung und Förderung.
Die Initiatoren betonen, dass der Audiowalk nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch lokale Identität stärken kann. Das Erleben der Stadtgeschichte auf innovative und emotionale Weise soll dazu beitragen, das kulturelle Bewusstsein in Finsterwalde weiter zu fördern.
Mit dem Audiowalk präsentiert sich Finsterwalde als Vorreiter in der Verbindung von Digitalisierung und lokalem Erbe. Zum Start des Angebots am 03. Mai werden zahlreiche Interessierte erwartet, die Industriegeschichte nicht nur sehen, sondern auch hören möchten.
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