35 Jahre Caritas-Sozialstation St. Elisabeth
Feier in Finsterwalde würdigt Engagement für Pflege und soziale Unterstützung

Am Samstag, den 27. September 2025, feierte die Caritas-Sozialstation St. Elisabeth ihr 35-jähriges Bestehen im Gemeindehaus der Pfarrgemeinde Maria Mater Dolorosa. Rund 30 Gäste aus Stadtgesellschaft, Politik und der Sozialarbeit kamen zusammen, um die Entwicklung, Leistungen und die Bedeutung der Einrichtung für die Menschen in Finsterwalde und Umgebung zu würdigen.
Ein Rückblick auf 35 Jahre soziales Engagement
Die Ursprünge der Caritas-Sozialstation St. Elisabeth reichen zurück in einen entscheidenden Moment im September 1990. Damals entschied die Stadtverordnetenversammlung von Finsterwalde, eine ökumenische Sozialstation zu gründen. Dieser mutige Beschluss wurde unter schwierigen und ungewissen Bedingungen gefasst und schuf die Grundlage für eine beispielhafte Zusammenarbeit zwischen Kirche, Kommune und Zivilgesellschaft.
Die offizielle Gründung erfolgte am 19. November 1990 durch Pfarrer Thomas Thielscher. Seitdem ist die Einrichtung fester Bestandteil der lokalen Soziallandschaft und genießt hohe Wertschätzung für ihr Engagement.
Feierlicher Festakt mit prominenten Gästen
Der Festakt begann mit Grußworten. Bürgermeister Jörg Gampe betonte die Bedeutung von ehrenamtlichem Einsatz in der Pflege: „Pflegearbeit ist nicht nur eine Frage professioneller Versorgung, sondern auch ein Bereich, in dem ehrenamtliche Leistungen unverzichtbar sind – darauf können wir stolz sein.“ Auch Diözesancaritasdirektor Bernhard Mones würdigte die langjährige Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort.
Inspirierender Festvortrag und musikalische Begleitung
Pater Norbert Ensch hielt einen Festvortrag zum Thema „Vinzenz Paul – der Helfer“. Er zeigte auf, wie das Engagement und die Haltung des Patrons bis heute Vorbild für modernes soziales Handeln sind. Für eine stimmungsvolle musikalische Untermalung sorgte Stella-Marie am E-Piano.
Leitmotiv: „Caritas öffnet Türen“
Die diesjährige Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes, „Caritas öffnet Türen“, zog sich wie ein roter Faden durch das Jubiläumswochenende. Andreas Jahn brachte es in seiner Begrüßung auf den Punkt: „Was wir heute haben, verdanken wir Menschen, die dafür sorgen, dass diese Türen offen bleiben – für alle Menschen in Not und gelebte Solidarität.“
Jubiläumssonntag: Einbindung der jüngsten Generation
Der zweite Veranstaltungstag begann mit einem festlichen Gottesdienst zum Sonntag der Kinder, den die Kinder des katholischen Kinderhauses St. Raphael aktiv mitgestalteten. Damit wurde der Wert generationenübergreifender Einbindung für die soziale Gemeinschaft unterstrichen.
Gemeindeworkshop für neue Formen des Engagements
Im anschließenden Gemeindeworkshop wurde unter dem Titel „Gemeindecaritas“ erarbeitet, wie sich soziales Engagement und soziale Verantwortung weiterentwickeln lassen. Ideen und Impulse für die Zukunft standen hierbei im Mittelpunkt.
Danksagung und Ausblick
Die Veranstalter dankten allen Beteiligten, Unterstützern und Gästen für ihre Verbundenheit und ihren Beitrag zum Gelingen des Jubiläums. Bürgermeister Jörg Gampe sprach der Caritas-Sozialstation St. Elisabeth seinen Dank für 35 Jahre bedeutende Arbeit aus und wünschte weiterhin viel Erfolg für die zukünftigen Aufgaben.
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