Miele zeigt auf der IFA 2026 KI-gestützte Lösungen für Küche und Haushalt

CulinaryCoach in der Miele App, G8 Diamond mit passendem Spülprozess sowie neue Wäschepflege-Generation und Konzeptstudie Cary

Von Herold-Team
Weniger Entscheidung, mehr Entlastung: Miele zeigt auf der IFA 2026 den Weg zum Ende der Hausarbeit
Dr. Axel Kniehl (links, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb), Dr.Foto: presseportal.deBild 1 von 4

Unter dem Motto „Das Ende der Hausarbeit ist in Sicht“ stellt Miele auf der IFA 2026 in Berlin neue Ansätze vor, mit denen intelligente Technologie den Alltag weiter entlasten soll. Im Zentrum stehen Lösungen, die nicht nur einzelne Arbeitsschritte übernehmen, sondern Nutzerinnen und Nutzern auch Entscheidungen abnehmen sollen.

Zu den angekündigten Produkt-Highlights gehören die Weltpremiere des G8 Diamond als Spitzenmodell der neuen Geschirrspüler-Generation, der KI-basierte CulinaryCoach in der Miele App, die Erweiterung der Wäschepflege-Generation W2/T2 sowie die Konzeptstudie Cary zur Zukunft des Waschens.

Nach Angaben des Unternehmens verfolgt Miele seit 127 Jahren das Ziel, den Menschen Hausarbeit Schritt für Schritt abzunehmen. Die Entwicklung reiche dabei von der Mechanisierung körperlich anstrengender Tätigkeiten über automatische Programme und Dosiersysteme bis hin zu Geräten, die Situationen erkennen und darauf reagieren. Intelligente Technologie sei für Miele der nächste Entwicklungsschritt, bei dem die Technik im Hintergrund leistungsfähiger werde und die Nutzung für Menschen einfacher.

„Unsere Kundinnen und Kunden sollen keine Experten für Programme oder Funktionen sein müssen. Die Expertise muss im Gerät stecken“, sagt Dr. Reinhard Zinkann, Geschäftsführender Gesellschafter bei Miele. „Je mehr Entscheidungen uns Technologie abnimmt, desto wichtiger wird Vertrauen in das Ergebnis. Wirkliche Entlastung entsteht, wenn Technologie die Aufgaben und Entscheidungen übernimmt, mit denen wir uns im Alltag nicht beschäftigen wollen. Genau das meinen wir, wenn wir sagen: Das Ende der Hausarbeit ist in Sicht.“

Unterstützung beim Kochen und beim Spülen

Gerade in der Küche gebe es viele Momente, die Aufmerksamkeit verlangten, heißt es in der Mitteilung. Beim Kochen fehle es nicht an Informationen, sondern häufig an Orientierung. Hier setzt der CulinaryCoach in der Miele App an. Der auf Künstlicher Intelligenz basierende Kochassistent verbindet Miele Rezept- und Gerätewissen, beantwortet Fragen zur Zubereitung und kann passende Einstellungen direkt an den Backofen übertragen.

Nach dem Essen richtet sich der Blick auf das Geschirr. Der G8 Diamond soll diese Entscheidungen übernehmen. Das Spitzenmodell der neuen Geschirrspüler-Generation erkennt mithilfe einer integrierten Kamera, wie voll es ist und welche Geschirrarten sich darin befinden, und passt den Spülprozess daran an. Die passende Menge Reiniger wird automatisch dosiert, außerdem soll eine neu entwickelte Heißlufttrocknung auch bei Kunststoff für zuverlässig trockenes Geschirr sorgen.

Persönliche Vorgaben lassen sich über die Miele App festlegen. Genannt werden etwa ein Start erst ab einer Beladung von 80 Prozent und nicht vor 22 Uhr. Miele beschreibt das Zusammenspiel dieser Technologien in dieser Kombination als weltweit einzigartig.

„Technologie sollte uns im Alltag nicht zusätzlich beschäftigen, sondern uns Zeit und Aufmerksamkeit für andere Dinge zurückgeben“, sagt Dr. Markus Miele, Geschäftsführender Gesellschafter bei Miele. „Mit dem CulinaryCoach und dem G8 Diamond zeigen wir zwei unterschiedliche Wege dorthin: beim Kochen Orientierung geben und nach dem Essen Aufgaben und Entscheidungen abnehmen.“

Neue Wäschepflege-Generation und Konzeptstudie Cary

Auch beim Waschen und Trocknen will Miele nach eigener Darstellung weitere Entscheidungen abnehmen. Nach der Einführung der Spitzenmodelle W2/T2 Nova Edition Anfang letzten Jahres komplettiert das Unternehmen auf dieser IFA die neue Wäschepflege-Generation mit weiteren Geräteklassen und einer einheitlichen Designsprache. Komfortmerkmale der Spitzenmodelle sollen künftig auch in weiteren Geräten verfügbar sein. Dazu zählen Funktionen, die den Waschprozess an Wäsche und Beladungsmenge anpassen, Waschmittel automatisch dosieren, Unsicherheiten beim Trocknen reduzieren und Textilien schonen.

Wie weit dieser Ansatz reichen kann, zeigt die Konzeptstudie Cary zur Zukunft des Waschens. Miele verweist darauf, dass Programme, Temperaturen, Schleuderdrehzahlen, Extras und Waschmittel bei modernen Waschmaschinen mehr als eine Million mögliche Einstellungskombinationen ergeben. Die Vision des Unternehmens dreht diese Logik um: Nicht der Mensch soll die Waschmaschine verstehen müssen, sondern die Waschmaschine die Wäsche. Intelligente Sensorik und KI sollen Textilarten und Farben erkennen und das Programm sowie die Dosierung des Waschmittels darauf abstimmen.

Der Vorteil sei weniger Aufwand und eine besonders einfache Wäschepflege. Miele fasst den angestrebten Ablauf mit den Worten zusammen: Wäsche einlegen. Start drücken. Fertig.

„Intelligenz lässt sich programmieren. Vertrauen muss man sich verdienen“, sagt Dr. Axel Kniehl, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb bei Miele. „KI wird zunehmend zum Standard. Entscheidend wird deshalb, ob Menschen der Technologie ihre Wäsche auch anvertrauen. Hier machen Qualität, Zuverlässigkeit und 127 Jahre Erfahrung den Unterschied – gebündelt in einem Knopfdruck. So entsteht im Alltag und in den gegenwärtigen Zeiten von Mental Overload mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge.“

Das digitale Angebot der Miele & Cie. KG ist laut Mitteilung abhängig von Modell und Land. Der Funktionsumfang kann variieren. Erforderlich ist das Einverständnis zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzhinweisen für digitale Produkte und Dienste von Miele in der Miele App. Miele behält sich zudem vor, die digitalen Angebote jederzeit zu ändern oder einzustellen.

Hintergrund zum Unternehmen

Miele wurde 1899 gegründet und verfolgt nach eigenen Angaben das Markenversprechen „Immer Besser“ in Bezug auf Qualität, Innovationskraft und zeitlose Eleganz. Das Unternehmen ist im Besitz der beiden Gründerfamilien Miele und Zinkann. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete Miele mit rund 23.000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 5,16 Milliarden Euro. Das globale Netzwerk umfasst 19 Produktionsstandorte sowie 49 Service- und Vertriebsgesellschaften, Stand März 2026. Hauptsitz ist Gütersloh in Nordrhein-Westfalen.

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