AfD kritisiert Wirtschaftspolitik der Bundesregierung und fordert Neuausrichtung

Die Partei wirft Bundeskanzler Friedrich Merz wirtschaftspolitisches Scheitern vor und verlangt Entlastungen sowie eine sichere und bezahlbare Energieversorgung.

Von Herold-Team
Alice Weidel: Rekordschulden, Arbeitsplatzabbau und Stagnation - Das wirtschaftspolitische Totalversagen der Merz-Regierung
Dr. Alice Weidel, Bundessprecherin der Alternative für Deutschland. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/110332 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.Foto: Abo Presseportal.de

Die AfD hat der Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz ein wirtschaftspolitisches Scheitern vorgeworfen. In einer am 29. Juli 2026 in Berlin veröffentlichten Mitteilung erklärt die Partei, die wirtschaftliche Lage in Deutschland spitze sich weiter zu.

Nach Darstellung der AfD warnen führende Wirtschaftsforschungsinstitute und Arbeitgeberverbände bereits vor einem „verlorenen Jahrzehnt“. Das Wachstum stagniere auf niedrigem Niveau, die Industrie verliere jährlich hunderttausende Arbeitsplätze, und die Staatsverschuldung erreiche Rekordstände. Zugleich sieht die Partei Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Volkswirtschaften wirtschaftlich im Rückstand.

Kritik an der Bundesregierung

Die AfD erklärt, die schwarz-rote Bundesregierung verfehle ihr Ziel einer „Wirtschaftswende“ und verschärfe die strukturelle Krise des Standorts Deutschland zusätzlich. Bundessprecherin Alice Weidel bezeichnet die aktuelle Entwicklung in der Mitteilung als tiefgreifende Strukturkrise.

Weidel wirft der Bundesregierung vor, die Industrie nicht wie angekündigt zu entlasten und stattdessen mit steigenden Staatsausgaben, wachsender Verschuldung und Markteingriffen die Krise weiter zu verschärfen. Als Folgen nennt sie unter anderem Deindustrialisierung, Investitionsflucht und eine zunehmende fiskalische Instabilität.

Forderungen der AfD

Nach Angaben der Partei fordert Weidel eine grundlegende wirtschaftspolitische Neuausrichtung. Genannt werden dabei Entlastungen für Unternehmen und Arbeitnehmer durch niedrigere Steuern und Abgaben, die Abschaffung von aus Sicht der AfD wachstumshemmenden CO2-Belastungen sowie eine sichere und bezahlbare Energieversorgung.

Die AfD erklärt, nur durch eine Stärkung der produktiven Kräfte könne Deutschland die gegenwärtige Stagnation überwinden und auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückkehren.

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