AfD kritisiert Kurzbericht zu Wohlstandsverlusten ohne Zuwanderung

Stefan Möller weist die Darstellung des Instituts der deutschen Wirtschaft zurück und verweist auf weitere Untersuchungen

Von Herold-Team
Stefan Möller: Herrschende Migrationspolitik ist keine Bedingung für Wohlstand im Osten
Stefan Möller / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/110332 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.Foto: presseportal.de

Der stellvertretende Bundessprecher der AfD, Stefan Möller, hat sich gegen Aussagen eines aktuellen Kurzberichts des Instituts der deutschen Wirtschaft gewandt. Nach Darstellung der Pressemitteilung behaupte das Institut wenige Wochen vor den Wahlen, dass ohne Zuwanderung Wohlstandsverluste im Osten drohten.

AfD weist Darstellung des Instituts zurück

Möller bezeichnete die Behauptung laut Mitteilung als Versuch eines auch aus Steuergeldern finanzierten Instituts, den etablierten Parteien im Wahlkampf gegen die AfD Schützenhilfe zu geben.

In der Mitteilung wird Möller mit der Aussage zitiert, dass nicht einmal die AfD beabsichtige, gut integrierte Beschäftigte mit ausländischer Staatsbürgerschaft abzuschieben. Zugleich erklärte er, die Zuwanderungspolitik der vergangenen zehn Jahre führe durch den Abfluss von Sozialleistungen an Ausländer zu einem massiven Wohlstandsverlust.

Verweis auf fehlende Berufsabschlüsse

Zur Begründung seiner Kritik verwies Möller nach Angaben der Pressemitteilung auf eine aktuelle Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung. Demnach hätten 2,76 Millionen junge Erwachsene bis 34 Jahre keinen Berufsabschluss.

Die Verantwortung für Nachwuchsprobleme in der deutschen Wirtschaft sieht Möller bei einer Politik, die sich dieses bildungs- und sozialpolitische Versagen zurechnen lassen müsse. Außerdem habe sie aus seiner Sicht ernstzunehmende Versuche verschlafen, durch Automatisierung die Wettbewerbsfähigkeit mit konkurrierenden Volkswirtschaften zu fördern.

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